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Mord an PKK-Frauen in Paris - Polizei verhaftet zwei Kurden

Mord an PKK-Frauen in Paris - Polizei verhaftet zwei Kurden
Nach der türkischen Tageszeitung Milliyet berichtet der private französische Fernsehsender BFM TV in Paris, dass die Polizei in Zusammenhang mit dem 3-Fach Mord an PKK-Frauen, zwei Kurden verhaftet hat
 
Zwei Personen wurden am Nachmittag festgenommen, teilte der französische Fernsehsender BFM TV in einer Sonderberichterstattung am Abend mit. Bei den Ermittlungen zu den Morden an drei kurdischen Frauen in Paris am 9. Januar, stellte man die Personalien der zwei Personen fest, die aus dem Bekanntenkreis der ermordeten Frauen stammen sollen. Die Leichen der drei Frauen, wurden in der Nacht zum 10. Januar im Büro des Kurdischen Informationszentrums in der Nähe des Gare du Nord, im Nordosten von Paris entdeckt. Sie wurden mit mehrfachen Schüssen in den Kopf hingerichtet.
 
Bei den Festgenommenen handelt es sich nach Polizeiangaben um zwei kurdischstämmige Türken, die den drei Frauen angeblich nahe stehen sollen. Die 30- und 32-jährigen Männer seien in La Courneuve wohnhaft, einer der Männer sogar der Fahrer eines der Opfer, sagte ein Polizeisprecher ohne nähere Angaben zu den Verdächtigen oder die Gründe der Verhaftung zu nennen. Laut BFM TV wurden die Männer im Zuge einer Operation der Pariser Kriminalpolizei und der Antiterrorabteilung der Polizei verhaftet. Kurz nach der Tat hatten türkische Politiker und Terrorexperten die Vermutung geäussert, dass die Gründe der Liquidierung der Frauen innerhalb der Terrororganisation PKK zu suchen sind. In den letzten Tagen wurde in diesem Zusammenhang auch der Iran sowie Syrien mit dem Mord in Verbindung gebracht.
 
Bereits am frühen Vormittag hatte die türkische Tageszeitung Milliyet berichtet, dass die Polizei im Zuge der Ermittlungen womöglich Verdächtige in Zusammenhang mit den Morden ausgemacht hat und aus bislang nicht bekannten Gründen, die Beisetzung der drei Frauen in der Türkei abwartet, um dann die Öffentlichkeit darüber in Kenntniss zu setzen. Die Polizei habe nach der Auswertung von Video- oder Fotomaterial der Ein- und Ausgänge im Gebäude die Personen eingegrenzt und dazu auch den KONGRA-GEL Vorsitzenden Remzi Kartal befragt, der ebenfalls in Paris lebt und im Kurdischen Informationszentrum arbeitet.

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