Jahrestag der Verhaftung Öcalans - Ein Leben und 5 Finger verloren

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Mersin - Nach dem Bombenanschlag

Ein 18-jähriger verlor in der türkischen Mittelmeerküstenstadt Mersin fünf Finger, als er versuchte auf einen Streifenwagen der Polizei eine Bombe zu werfen. Das ist bereits der zweite Fall innerhalb von wenigen Tagen. Bereits am Freitagabend starb eine junge Frau

Bei dem Versuch auf einen gepanzerten Streifenwagen der Polizei von Mersin eine selbstgebastelte Bombe zu werfen, verlor ein 18-jähriger Mann alle fünf Finger. Die Bombe war aus noch ungeklärten Gründen vorzeitig detoniert. Der 18-jährige wurde mit schweren Verletzungen in das städtische Krankenhaus in Mersin eingeliefert.

Wie die Polizei mitteilt, wollte der Mann eine selbstgebastelte Bombe auf ein vorbeifahrendes gepanzertes Polizeifahrzeug werfen. Dabei detonierte die Bombe vorzeitig. Nach dem Vorfall wurde auch ein weiterer 23-jähriger Mann verhaftet, der sich zum Zeitpunkt der Tat ebenfalls in der Nähe des Täters aufhielt. Es soll sich um einen Verwandten des Täters handeln. Bei der Detonation wurde ausser dem Täter niemand verletzt.

Das ist bereits der zweite Fall innerhalb weniger Tage, bei der die Bombe vorzeitig detonierte und gegen Sicherheitskräfte gerichtet war. Im Istanbuler Stadtteil Sancaktepe schreckte am späten Freitagabend ein lauter Knall die Anwohner auf. Den Berichten der türkischen Presse zufolge ereignete sich der Vorfall nahe eines Bürogebäudes des AKP-Kreisverbandes in Sancaktepe um kurz vor Mitternacht. Die ersten Einsatzkräfte der Polizei hätten aus Sicherheitsgründen die herumliegenden Leichenteile und Trümmer zuerst nicht berührt oder untersucht, auch weil man auch weitere Sprengfallen befürchtet habe. Der Korso einer weiblichen Person wurde erst vom Tatort vorsichtig aus sicherer Distanz heraus weggezogen, um es anschließend zu untersuchen.

Wie die Polizei hier mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer um eine 20- bis 25-jährige Frau, die anscheinend eine Bombe am Körper trug. Die Bombe soll dabei am Tatort vorzeitig detoniert sein. Augenzeugen berichteten, eine weitere Person habe sich nach der Detonation mit einem Motorrad rasch vom Tatort entfernt. Die Polizei leitete daraufhin eine Großfahndung ein, bat die umliegenden Krankenhäuser um die Mithilfe, falls sich ein Verletzter bei ihnen meldet. Bei der weiblichen Leiche wurden unterdessen zwei Personalausweise mit unterschiedlichen Namen gefunden.

Die Polizei schließt inzwischen eine Verbindung zum bevorstehenden Jahrestag der Verhaftung des PKK-Terrorchefs Abdullah Öcalan nicht mehr aus. In der Vergangenheit wurden in der Nähe des Olympiaplatzes in Istanbul zahlreiche Verstecke ausgehoben, in denen kiloweise Sprengstoff deponiert waren. Auf die Spur kamen die Istanbuler Ermittlungsbehörden, nach dem bei den jüngsten KCK-Razzien Personen dahingehende Aussagen gemacht hatten. Innerhalb von mehreren Tagen wurden nacheinander in der Gegend um den Olympiapark in Erdlöchern C4-Sprengstoff, Zünder und Waffen sichergestellt.

Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan in Kenia nach dem Verlassen der griechischen Botschaft vom türkischen Geheimdienst aufgegriffen und in die Türkei gebracht. Öcalan sitzt seitdem eine lebenslange Haftstrafe auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer ab.

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Ein Leben und 5 Finger verloren

Bild von Kapikulu

Ooohh, iyi olmus. Sol eli Parmaklari ile ne yapacakki? Götünü zaten yikamiyor ve öteki de daha yeni pic sicmayak türk topragina.
Böyle devam gidebilir erken patlayan bombalar'la. Baskalarina yapacaklari kendileri bulsunlar ya allahim.

Re: Ein Leben und 5 Finger verloren

Bild von Turkishgirl

@Kapikulu:

Amin!!
Mögen alle künftigen Bomben dieser Idioten stets in ihren Händen explodieren!

Re: Jahrestag der Verhaftung Öcalans -

Bild von mardelli83

@Redaktion: Das nenne ich Kollateralschaden :)

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