Die WELT ist kein Blatt das aus Fehlschlüssen lernt

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ANCA Plakataktion mit Manipulation

Trotz der jahrelangen massiven Kritik gegenüber den deutschen Medien, darunter auch der Welt-Online, werden weiterhin Bilder zur Armenier-Frage herangezogen, die inhaltlich einen Völkermord suggerieren sollen

Die WELT erhebt erneut den Anspruch die "Wahrheit" unter Beweis gestellt zu haben und täuscht mit Bildern erneut vor, was seit Jahren von Türken scharf verurteilt wird. Mehrere Bilder, eine Perspektive, eine klare Botschaft und die heißt, im Osmanischen Reich wurden Armenier ethnisch verfolgt, massakriert und zum Schluß durch einen Völkermord dahingerafft.

Allein der Bildaufhänger in einem der neuesten Artikel denen weitere Bilder folgen, ist fraglich. Der Welt-Redaktion steht dazu auch ein ganz bestimmtes Bildmaterial zur Verfügung - und seit Jahrzehnten hat sich daran nichst gravierendes verändert, weil auch kein neu entdecktes Material hinzukam - mit der eine Aussagekraft getroffen werden kann. Keinem der redaktionellen Mitarbeiter kommt es dabei auf den Wahrheitsgehalt an, zumal es auf die Bildwirkung und auf die Aussagekraft der Story ankommt. Man nimmt es stillschweigend hin, schließlich ist die Veröffentlichung von Fakes, aus dem Zusammenhang gerissener Kommentar zum Bild per se nicht strafbar, schon gar nicht wenn es weit über 90 Jahre zurückliegt.

Eigentlich sollte in einer Kommunikation wie sie durch die Medien wahrgenommen wird, eine Norm, ein Kontrollinstrument eine Voraussetzung des Journalismus sein, in der vermitteltes über reale Geschehnisse auch entsprechend mit Hinweisen hinterlegt wird, um den Wirklichkeitsstatus eines Bildes auch aufrecht erhalten zu können. Doch die Realität sieht anders aus. Seit Jahren kritisieren türkische Migranten den SPIEGEL, die WELT oder andere Blätter, die es mit der Wahrheit nicht ganz ernst nehmen, dafür aber die Story verkaufen wollen. Das fängt schon beim ersten Bild an, die der SPIEGEL vor Jahren als Titelbild verwendete und heute weiterhin von der Welt-Online verwendet wird. Je nach Situation und Perspektive und natürlich der Präsentation als solches kann ein Bild etwas aussagen. Ein Bild umfasst aber nicht das gesamte Ereignis, es ist nur eine Momentaufnahme, die der SPIEGEL schon damals zu verwerten wusste. So ist der folgende Bild alleine betrachtet etwas schreckliches, doch im Ersten Weltkrieg wurden in Europa und ja, auch im Osmanischen Reich sehr viele, ja Tausende hingerichtet - Mata Hari ist z.B. die berühmteste Figur.

Entnommen aus "Die Weltkriegsspionage" München 1931, Seite 507 - Spionagetod nach türkischem Gesetz Bill Gates resümierte einmal, "Wer die Bilder beherrscht, beherrscht die Köpfe der Menschen". Es dauerte nur wenige Jahre, bis die Fotografie nach ihrer Erfindung zu Propagandazwecken durch Politik und Militär instrumentalisiert wurde. Schon im Jahr 1855, im Krimkrieg, findet sie ihren Einsatz. In der Anfangsphase des Ersten Weltkrieges war die Wirkung von Fotografien den Staatsoberhäuptern und Medien durchaus bewusst. So wurde Propaganda in beiden Lagern gezielt mit Fotografien betrieben. Aber auch bunte Handskizzen waren während des Ersten Weltkrieges bekannte Propagandaisntrumente, um dem eigenen Volk die Barbaren aufzuzeigen. Damit verfolgte man zum einem den moralischen Standpunkt, etwas dagegen unternehmen zu müssen, und zum zweiten, den Gegner zu verunglimpfen und darüber hinaus konnte man so die Kriegsmoral aufrechterhalten. Deutschland betrieb es gegen die Engländer und Franzosen, die widerum gegen die Mittelmächte. 

Mit Verlaub, auch wenn verhungerte Leiber von Kindern und Erwachsenen die Herzen der Menschen erreichen sollen, die Bilder an sich bedeuten noch lange nichts. Weder ist erkenntlich, dass es sich um ein bestimmtes Volk handelt - es können schließlich auch muslimische Osmanen oder Araber sein -, noch ist ersichtlich, dass die Menschen aufgrund eines bestimmten Ereignisses - wohlwissentlich dass Krieg herrschte - verhungert oder verstorben sind. Auch der Zeitpunkt spielt eine große Rolle, zumal u.a. im Kaukasus eine große Hungersnot herrschte aber auch in weiten Teilen der Erde während oder nach dem Krieg Hungersnöte herrschten. Das Menschen verfolgt und getötet wurden, bestreitet ja auch niemand, nur sollte man auch alle Bilder differenziert betrachten und erst dann folgern. Weshalb das dringend notwendig ist, kann man auch an den Berichten der Militärärzte des Ersten Weltkrieges ersehen. Da auch Militärärzte des Deutschen Reiches und der K.u.K-Monarchie im Osmanischen Reich eingesetzt wurden, stehen erkenntnisreiche Nachkriegsberichte zur Verfügung und sollten zumindest jetzt hinzugezogen werden, wenn man schon nicht den Hintergrund der Bilder kennt. Darüber wird demnächst eine Abhandlung veröffentlicht.

Gerade heraus gesagt: es gibt eine Wahrheit zu jedem Bild aber mehrere Perspektiven die je nach Standpunkt vertreten werden.

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