Kommentar: Der Integrationsgipfel im Kanzleramt

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Silentmob Wuppertal
BLABLABLA ... Okay! Ich akzeptiere, dass Ignoranz und Arroganz nicht durch Argumente zu überwinden sind!

Dennoch möchte ich Dietmar Riemer´s (NDR) Kommentar, zum Integrationsgipfel nicht so stehen lassen!

Dass ich nichts von der Selbstherrlichkeit des Kommentators halte, kann man sich denken, ... um ein schönes Bild aus dem Film "Karate Tiger I" zu verwenden ... "Wenn das Glas voll ist, passt nichts mehr rein und es führt dazu, dass das Glas überläuft"!

Wie sollen Menschen einer Willkommenskultur begegnen, wenn vorher ohne ihre Beteiligung eine Normierung stattgefunden hat?

Wie soll "Integration (ich hasse dieses Wort) stattfinden können, wenn die deutsche Sprachregelung diese Menschen kategorisch zu "Anderen" macht und eben nicht suggeriert oder das Gefühl vermittelt, dass man ein "Wir" will?

Dass man Leuten "diktiert" wie Sie zu sein haben um zwar weiterhin die "Anderen" zu bleiben, aber so, dass die Deutschen damit leben können? Ist auch nur einmal, dass Wort "Wir" verwendet worden oder reden wir IMMER NUR DARÜBER, DASS PROBLEMATISIERTE SICH EINFÜGEN SOLLEN?

Genau dass ist das Problem in Deutschland!
Um meine Position zusammenzufassen:

"Es bringt nichts die Geschwindigkeit, beim Laufen, zu erhöhen, wenn man in die falsche Richtung rennt! Schöneres Zitat wäre - QUALITÄT BEGINNT MIT QUAL - NICHT MIT QUÄLEN!

Meine Position in Stichpunkten:

1. Da die Hindernisse systemisch bedingt sind, können sie nicht durch herumdoktern und sinnloser Geldverschwendung, zur Beruhigung des Gewissens, behoben werden. Das deutsche Schulsystem und das Gesellschaftssystem BENACHTEILIGT SYSTEMATISCH die in diesem Land existierende GESAMTE UNTERSCHICHT! Da ein Großteil der Problematisierten, mit fremder Herkunft, der Unterschicht angehören, können die Bildungsprobleme dieser Menschengruppe, nicht nur selektive Maßnahmen, einzig auf die Herkunft zielend, gelöst werden. Auch nicht durch das Ignorieren dieser Tatsache.

Deutschland muss mit seinen SYSTEMEN zeigen, dass es ein Einwanderungsland ist, NICHT MIT DEN LIPPEN UND NUR DURCH GELDAUFWENDUNGEN!

Die deutschen Systeme gehen noch immer von einer MONOKULTUR aus, die für PLURALITÄT nicht ausgelegt ist. Stattdessen existiert eine meist unrealistische NORMIERUNG, an die man versucht, durch Miliardenaufwendungen, Menschen einzupassen, durch -angebliche- FÖRDERUNG! Ich bezeichne es eher als Stigmatisierung und Etikettierung, denn es ist erschreckend, wie wenig Menschen aus dieser "Förderung" wieder rauskommen!

2. Wie soll Zusammenleben funktionieren, wenn man einzig in Richtung Fremdstämmiger arbeitet und Erwartungen formuliert, jedoch KEINERLEI MAßNAHMEN anbietet, die sich an die Mehrheitsgesellschaft richten?

Muss die Mehrheitsgesellschaft nicht auch für eine "Willkommenskultur", durch Maßnahmen, befähigt werden?

Muss sich die Mehrheitsgesellschaft gar nicht ändern?

Knapp ein Drittel der Stadtbevölkerungen ALLER GROßSTÄDTE hat einen IMMIGRATIONS-HINTERGRUND, schaut doch einfach mal auf die Besetzung EURES Stadtrats ... oder des Bundestags/Bundesrats. Wie sollen Erwartende, deren Beratungsgremium ein Witz ist, RICHTIGE Entscheidungen treffen?

Erinnert mich an das Buch: "Anleitung zum Unglücklich-Sein" wo der Eine sich den Hammer von seinem Nachbarn leihen will! Gutes Buch - sollte man lesen ;-)

3. Der Kommentator sollte in einem Call-Center arbeiten oder als Propagandist der Regierung, denn einen Sprecher der Alevitischen Gemeinde zu zitieren, -übrigens die einzige islamische Religionsgemeinschaft, die in Deutschland auch als solche anerkannt ist, ALLE ANDEREN sind nur Vereine (Nur für den Hinterkopf, zur Information bei der Bewertung der nächsten Medialen Inszenierung über die Lage der Christen in der Türkei) und daraus zu folgern, dass man gelobt werde und auf dem RICHTIGEN WEG sei, ist geradezu lachhaft, definitiv aber NICHT SACHLICH! Man wird zwar gelobt, aber nicht von der MEHRHEIT!

4. Menschen aus fremden Kulturen seien das Problem! Also mal unabhängig davon, dass in der Migrationforschung die größten Probleme, der nahen Zukunft durch die "Spätaussiedler" prognostiziert werden, sollte jemand den Kommentator mal fragen, wie lange man als "Fremd" gilt, in diesem Land?

Problematisiert werden NICHT MENSCHEN die Gestern erst hier angekommen sind, sondern jene, die HIER GEBOREN WURDEN - DAS DEUTSCHE BILDUNGS-SYSTEM DURCHLAUFEN - UND GANZ WICHTIG:

NICHT HIER HINKOMMEN - SONDERN HIER GEBOREN WERDEN UND HIER AUFWACHSEN!

Soviel zum Thema realistische Normsetzung!
Soviel zur Perspektive!
Soviel zur Ernsthaftigkeit!
Soviel zum Willen!
Soviel zur Willkommenskultur!
Soviel zur deutschen Migrantenpolitik! (Richtigerweise müsste es IMMIGRATIONS-POLITIK heißen!)

... aber man sei ja auf einem guten Weg! In den Abgrund?

Solange man für Scheiße applaudiert und sich selber dafür auch noch auf die Schulter klopft - solange wird das nichts, Deutschland!

Nehmt euch die 2:51MIN ... vielleicht glaubt ihr ihm ja!

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