"Türkische Jugendliche nicht von Müttern geboren?"

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Hüseyin Aygün - CHP Tunceli

Der CHP-Abgeordnete der Provinz Tunceli, Hüseyin Aygün, kritisiert die Intellektuellen im Land. Sie würden nur die Regierung zu einer Lösung auffordern, damit den Argumenten der Terrororganisation PKK folgen

Hüseyin Aygün gab in einem Interview gegenüber der Muhalifgazete.com an, der Vorsitzende der pronationalistisch-kurdischen Partei BDP verfolge einen Nationalismus das auf Blut und Land aufbaue. Demirtas hatte nach dem Luftangriff in Uludere, bei der 35 Kurden ums leben kamen, erklärt, dass das Land nun geteilt sei.

Aygün der mit seiner Erklärung über den "Dersim-Aufstand" nicht nur die Parteimitglieder gegen sich aufgebracht hatte, erklärte, manche Intellektuelle und Akademiker würden der PKK nachsprechen, weshalb er sie auch Frage, ob die türkischen Jugendlichen keine Mütter hätten. "Als ob die türkischen Jugendlichen keine Mütter hätten, man sieht sie nicht einmal und spricht nicht über sie" sagte Aygün. Im weiteren Verlauf des Interviews meinte Aygün, man habe bisher nur die türkische Regierung zum Handeln aufgefordert, immer nur auf den Staat gezeigt. Den Intellektuellen käme es aber nicht einmal in den Sinn, die PKK genauso aufzufordern, um sie so zu einem Schritt zu bewegen. Man könne nicht immer von einer Partei etwas abverlangen und im Gegenzug die andere völlig ausklammern. Diese konsequente Grundhaltung innerhalb der intellektuellen Kreise zeige auch auf, dass sie der PKK nachplappern und die türkischen Jugendlichen völlig übergehe, nur die kurdischen Jugendlichen ins Rampenlicht stelle.

Kritisch äusserte sich Aygün auch über die BDP. Die BDP habe bisher nichts zu stande gebracht. Ausser provokativen Äusserungen habe die BDP substanziell nichts anzubieten. Die Aussagen von Demirtas, die Rede der Leyla Zana, die Wutanfälle eines Hasip Kaplan seien kontraproduktiv und gefährlich. Daher Frage er sich auch, wozu die Partei überhaupt existiere. Die Parlamentswahl hätte die Öffentlichkeit mit dem "BDP-Terror" hinter sich gebracht. In Tunceli habe man die Bevölkerung terrorisiert, ihnen ihre Stimme aufgezwungen, mit Hilfe der PKK und mit Propaganda. Dennoch stelle sie in der Provinz eine verschwindend geringe Kraft. Das bedeute auch, dass die Aussagen des Vorsitzenden der BDP kaum zutreffen. Er vereinnahme zwar die Kurden, könne das aber nicht konkret nennen.

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