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Nur einer von 17 Zeugen die im Prozess gegen den pronationalistisch kurdischen TV-Sender Roj TV aussagen wollten, erschien heute vor dem Kopenhagener Gericht
Vor dem Bezirksgericht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen das Verbotsverfahren gegen die Roj TV fortgesetzt. Einige Tage zuvor wurde ein türkischer Diplomat wegen tragens einer Schußwaffe aus dem Gerichtssaal verwiesen. In der heutigen Verhandlung wurde ein älterer Zeuge zu den Vorwürfen gegenüber dem TV-Sender Roj TV, der aus Dänemark aus ausstrahlt, befragt. Der Mann aus dem südanatolischem Sirnak belastete die Roj TV schwer. Er und seine Familie seien in einer TV-Sendung des Roj TV öffentlicht mit dem Leben bedroht worden.
Die Gerichtsbeamten hatten heute alle Hände voll zu tun. Nach dem spektakulärem Fund einer Waffe bei einem der Zuschauer, der sich anschließend als türkischer Diplomat ausgab, wurden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verschärft. Am heutigen Tag sollte auch der erste von 17 Zeugen gegen den TV-Sender aussagen, die von der Staatsanwaltschaft aufgeboten wurden. 11 Zeugen würden sich in der Türkei in Haft befinden, jedoch seien die Aussagen vor Ort von Ihnen aufgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft. Über den Antrag der Staatsanwaltschaft, die Zeugenaussagen nach dem Einwand des Verteidigers, verwerten zu können, muss die Richterin des Bezirksgerichts Grethe Jørgensen noch entscheiden.
Zeuge Hasim Babat gab zu Protokoll, dass die Anwesend vor Gericht nach freiem Willen geschehen sei und er sich der Justiz Dänemarks anvertraue. Seine Familie und er hätten seit den 80ern keine Sicherheit und keine Möglichkeit die eigene Existenz sicherzustellen. In seiner Heimatregion hätte die PKK mehrere aus seiner Familie ermordet, darunter den eigenen Vater. Seit 2008 würde die PKK ausserdem die Familie und sein Dorf in dem er Vorsteher sei, bedrohen. Gegenüber der Richterin erklärte Babat, wie er 2008 von einer Fernsehsendung des TV-Senders Roj TV erfahren habe, in der er und seine Familie öffentlich mit dem Tod bedroht worden seien. Er habe das im nachhinein mit seiner Familie erneut angeschaut und kaum Glauben können was er sah, sagte Babat. In der Sendung sei ein PKK-Kommandeur aufgetreten der unverhüllt Drohungen gegenüber ihn, seiner Familie und dem Dorf in dem er wohne, geäussert habe. Ausserdem habe der Kommandeur dazu aufgerufen, das Dorf zu "isolieren".
Zur Zeit könne er und seine Familie nicht ohne massive Sicherheitsvorkehrungen aus dem Dorf heraus. Er und seine Familie sowie Dorfbewohner würden in ständiger Angst leben, sagte der mittlerweile 60-Jährige. Der Anwalt des TV-Senders, Björn Elmquis nahm daraufhin den Zeugen in ein Kreuzverhör und versuchte die Glaubwürdigkeit des Zeugen in Frage zu stellen. Babat sei als Dorfbeschützer nicht als Zeuge geeignet, teilte anschließend Björn Elmquis mit. Der Zeuge erwiderte, er habe als Dorfbeschützer lediglich administrative Tätigkeiten aufgenommen, sei nie aktiv bei militärischen Operationen beteiligt gewesen. Trotzdem hätte die PKK in Zuhilfenahme des TV-Senders einen Mordaufruf gegen ihn und seine Familie ausgesprochen, so Babat.
Hasim Babat ist nur einer von einer ganzen Reihe von Zeugen aus der Türkei, darunter PKK Überläufer und andere Dorfschützer. Babat ist der einzige, der sich bereit erklärte nach Kopenhagen zu reisen. Die restlichen türkischen Zeugen wurden von der dänischen Staatsanwaltschaft in der Türkei verhört und die Aussagen vor Ort aufgenommen. Verteidiger Elmquist weigerte sich jedoch, die Aussagen vor Ort zu verifizieren und beantragte deshalb die Nichtzulassung der Zeugenaussagen. Am Mittwoch wird die Richterin eine Entscheidung darüber treffen, erklärte die Pressesprecherin des Bezirksgerichts. Am selben Tag soll auch der ehemalige Roj TV-Direktor Manouchehr Zonoozi als Zeuge auftreten.
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Trotz Illegalität
Obwohl Roj TV sich offen bekennt für und mit die/der PKK zu arbeiten und ihre illegalen Aktivitäten fortsetzt, ist eine Schande für Europa im Kampf für die ach so hochgepriesenen aber selten durchgesetzten Menschenrechte!
Der PKK und ihren Sympathisanten, von Individuen bis zu Großanlegern, muss man die finanziellen Quellen abschneiden, weil sie breites organisiertes Verbrechen führen. Sie denken, dass der Schritt von der Legalität zur Kriminalität in einer Gruppe leichter gegangen wird, aber ein kleines "Erdbeben", ausgelöst durch wahre mutige Menschen, wird ihnen zeigen, dass ihre Verbrechen ein Ende haben werden.
Warum sind unsere kurdischen Brüder so stumm und blind? Sehen sie denn nicht, dass es den dort oben sitzenden Mafiafürsten nur ums eine geht: GELD DURCH CHAOS, MACHT DURCH CHAOS!
Wacht auf meine Brüder. Es ist an der Zeit euch zu erheben!
Imza
Ezel: "Kanımızı akıttıklarında değil, umudumuzu kırdıklarında başlarız ölmeye."
Ama bu UMUT asla bitmeyecek!!!