Türkei: PKK-Terroristen schüchtern Bevölkerung ein

Artikel »

pkk terrorist.jpe

Wie die Bevölkerung im Südosten der Türkei eingeschüchtert, entführt und ermordet wird.

Seit zwei Wochen sind vermehrt terroristische Aktivitäten der kurdischen Terrororganisation PKK zu verzeichnen. Zum einen werden Anschläge auf Konvois, Polizeiautos, Staatsbedienstete und Polizeistationen verübt und zum anderen wird die Zivilbevölkerung zunehmend unter Druck gesetzt.

Propaganda der Unabhängigkeitserklärung

Die PKK führt an abgelegenen Straßen sogenannte "Unabhängigkeitskontrollen" durch, um so zu demonstrieren, wie mächtig der Wunsch danach ist. Die Propaganda-Aktivität beschränkt sich darauf, dass eine kleine Gruppe von PKK-Terroristen aus angrenzenden Wäldern auf die Straßen sprintet, diese absperrt und willkürlich mit vorgehaltener Waffe Passkontrollen durchführt. Die Terrororganisation PKK reagiert auf die von der kurdischen Partei für "Frieden und Demokratie" (BDP) ausgerufene Unabhängigkeitserklärung (Aysel Tugluk). Die Bevölkerung wird mit Waffen eingeschüchtert, die Personalien kontrolliert und Personalausweise einbehalten. So wurden vergangenen Donnerstag über 25 Fahrzeuge auf einer Landstraße von Bingöl in Richtung Diyarbakir angehalten, Passkontrollen durchgeführt und die Pässe auch einbehalten. Die Gruppe verschwand daraufhin in den anliegenden Wäldern. Die aufgebrachten Bürger meldeten den Überfall der Polizei.

Selbiger Terror auch am vergangenen Donnerstag; dort ermordeten die Terroristen nach einer "Fahrzeugkontrolle" einen 56 jährigen kurdischen Familienvater in der Provinz Tunceli, weil er für den Staat arbeitete.

Entführt und medial vorgeführt

Gestern dann der gleiche Terror; in Muş wurden auf einer Landstraße der Landtagsabgeordnete Kenan Erenoğlu (AKP) und der 21 jähriger Aykut Çelik, der seinen Wehrdienst absolvierte, verschleppt. Die PKK-Terroristen stoppten einen Reisebus, kontrollierten die Gäste und zogen die beiden heraus. Der 21 jährige Wehrdienstleistende hatte in der Nähe sein Heimatdorf und wollte seine Familie besuchen. Der Landtagsabgeordnete Kenan Erenoğlu war auf den Weg nach Diyarbakir zu Verwandten.

Als im Juli 13 Soldaten bei einem Terroranschlag getötet wurden, ging es in dieser Operation der Armee darum, drei verschleppte Menschen zu befreien, die durch die Schärgen der Terrororganisation verschleppt wurden. Zwei Wochen später wurde dann eine Propagadasendung in der Roj TV ausgestrahlt, in der die Verwandschaft eines der Entführten interviewt wurde, der um die Freilassung bat.

PKK will die Mehrheit der Bevölkerung unterjochen

Mit den Terrorakten, in der die PKK-Terroristen von der Bevölkerung gewählte Abgeordnete entführen, deren Bekannte ermorden und Bürger mit vorgehaltenen Waffen deren Personalien kontrollieren, falls dann auch willkürlich angebracht, Menschen exekutiert, zeigt die PKK, dass die Verhältnisse der 90er erreicht werden sollen.

 

 

Loading