Eklat innerhalb der TGNRW um Staatssekretärin Kaykin

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TGNRW - Sabriye Supcun und Deniz Güner

Die WELT berichtete innerhalb von einem Monat zwei mal über die angebliche Nähe der Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin zu türkischen Rechtsradikalen

In der WELT berichtete erst Ali Ertan Toprak, der zweite Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde in Deutschland, dann Deniz Güner, Vorsitzender der TGRNW (Türkische Gemeinde in NRW e.V.) und Mitglied im Kontrollrat der Alevi Bektasi Kultur Verein e.V., die dem Dachverband AABF (Alevitische Gemeinde Deutschland e. V.) angehört, über angebliche Vorgänge im NRW Staatsministerium. Demnach hätte Zülfiye Kaykin (SPD), die Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, dem AABF einen Korb verpasst, nach dem diese einen Fragebogen zum Thema "Rechtsextremismus und Islamismus unter Türkeistämmigen" geschickt hatte. Gleichzeitig warf man ihr vor, im Duisburger DITIB-Begegnungsstätte vom Totengebet zu Ehren des Graue-Wölfe-Gründers Alparslan Türkes gewusst zu haben. Toprak und Güner forderten in den Interviews in der WELT ihren Rücktritt. Nun nimmt die TGNRW-Spitze die Staatssekretärin Kaykin selbst in Schutz, und auch die Aleviten distanzieren sich von den Äusserungen des Vorsitzenden der TGNRW und Vorstandsmitglied der Alevitischen Gemeinde in Duisburg, Deniz Güner.

Es sind Wochen vergangen, ehe die stellvertretende Vorsitzende der TGNRW, Sabriye Supcun, aktiv wurde und Deniz Güner jetzt gemaßregelt hat. Die Auslassungen Güners gegenüber der WELT würden die persönliche Meinung wiederspiegeln, so die stellv. Vorsitzende. Aber auch Aleviten distanzieren sich von den Äusserungen Topraks und Güners. Der Eklat war nur eine Frage der Zeit, nach dem der Alleingang des Vorsitzenden Güners und des stellvertretenden Vorsitzenden Topraks nicht unbemerkt geblieben waren.

Es kommt noch schlimmer. Auch der Vorstand der Alevitischen Gemeinde hat sich inzwischen von der Äusserung nach "persönlichen Konsequenzen" gegenüber Kaykin distanziert und Kadir Daglar von der Föderation Türkischer Elternvereine in Nordrhein-Westfalen, deren Mitgliedervereine den Verband der TGNRW hauptsächlich ausmacht, will von Rücktrittsforderungen überhaupt nichts Wissen. 

Die TURKISHPRESS hatte in dieser Frage einen Artikel veröffentlicht und darin die innerhalb kürzester Zeit veröffentlichten Interviews von Toprak und Güner bewertet und in Zusammenhang gebracht. Deniz Güner hatte kurz danach eine im Namen der TGNRW verfasste Presseerklärung abgegeben, wonach die Behauptung, innerhalb der türkischen Gemeinde gebe es Reibereien oder die TGNRW sei ein zahnloser Tiger, weshalb sie vermehrt die Nähe zu ihr selbst kontrovers stehenden Verbänden suche und deren Interesse vermehrt vertrete, nicht zutreffen würden. Wie jetzt aus Kreisen der TGNRW verlautbart wird, ist der Eklat um Deniz Güner schwerwiegender als bisher angenommen. Sabriye Supcun, die stellvertretende Vorsitzende erklärte gegenüber DER WESTEN, Güner habe seine eigene Meinung im Hinblick auf die Mutmaßungen über Zülfiye Kaykin wiedergegeben. Die Meinung werde vom Vorstand der TGNRW jedenfalls nicht geteilt, dass die Staatssekretärin nach den angeblichen Vorwürfen ihren Rücktritt einreichen müsse.

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Re: Eklat innerhalb der TGNRW um Staatssekretärin Kaykin

Bild von Adiyamanli

Wieviele Aleviten haben diese Fritzen eigentlich zum Vorstand der Aleviten gewählt? Eine Handvoll? Wenn diese Fritzen etwas sagen wollen, dann sollen sie es in ihrem Namen, nicht im Namen der Aleviten.

Re: Eklat innerhalb der TGNRW um Staatssekretärin Kaykin

Bild von Abraxas01

Herr Alparslan Türkes wurde in Zypern geboren, und er hatte schnell gemerkt das wir Türken/innen auf der Verlierer Seite stehen wenn wir uns nicht auch auf unsere Vorfahren zurückbesinnen. Auch ein totaler Verzicht auf unsere Identität des Friedens Willen, würde uns nicht gleichberechtigt leben lassen. Weil für die anderen immer noch der Türke oder die Türkin in uns steckt, und somit nicht vertrauenswürdig. Aber wieso versuchen wir denn, den anderen zu vertrauen?? Also blieb nichts anderes als für das Wohl unserer Kinder eigene Forderungen zu stellen. Die nicht so überriesen sind, aber uns die Möglichkeiten geben ein Leben in Wohlstand zu führen. Leider gibt es immer noch diese Anti-Türkische Lebensweise und wenn wir nicht erkennen das auch der Alevismus missbraucht wird um Anti-Türkische Stimmung zu machen, so laufen wir Hand in Hand in Dinge die nicht zu unserem Wohle sind.

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