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Der wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der "Ergenekon" verhaftete Leutnant Mehmet Ali Çelebi vom türkischen Heer wird entlassen
Die 13. Strafkammer des Strafgerichts in Istanbul hat im zweiten Verfahren des Ergenekon-Prozesses Leutnant Mehmet Ali Çelebi nach zwei Jahren Untersuchungshaft frei gelassen. Somit sinkt die Zahl der in Untersuchungshaft befindlichen Angeklagten im Ergenekon-Prozess auf 23. Das Gericht folgte der Beurteilung und der Beweisführung der Rechtsanwälte von Leutnant Çelebi, dass die ihm vorgeworfenen Vorwürfe nicht mehr haltbar sind. Dem Antrag der Rechtsanwälte wurde stattgegeben. Çelebi wurde nach der Urteilsverkündung auf freien Fuß gesetzt, darf das Land aber zunächst nicht verlassen.
Wie die RADIKAL berichtet, haben die Rechtsanwälte von Leutnant Mehmet Ali Çelebi die Richter davon überzeugen können, dass die Beweiskraft der Anklage in sich zusammengestürzt ist, nach dem bekannt wurde, das Kreise innerhalb der ermittelnden Behörden nachträglich Telefonnummern in sein Privathandy abgespeichert hatten. Aufgrund einer technischen Untersuchung des Handys und des internen Speichers fanden Rechtsanwälte heraus, dass die Telefonnummern mit der Leutnant Mehmet Ali Çelebi mit Hizb ut-Tahrir-Anhängern in Verbindung gebracht werden sollte. Die Anklage warf dem Leutnant vor, als Vermittler zwischen Ergenekon und Hizb ut-Tahrir Anweisungen erhalten und erteilt zu haben. Das Untersuchungsergebnis eines Instituts sowie die Angaben der ermittelnden Behörden zu den Vorwürfen der Manipulation von Beweismitteln, überzeugte nun auch die Richter. Çelebi konnte nach der Urteilsbegründung das Gericht in Istanbul verlassen. Mehr als zwei Jahre musste der Leutnant des Heeres in Untersuchungshaft einsitzen, bis die umfangreichen Akten ausgewertet, Untersuchungsberichte erstellt wurden.
Die ermittelnden Behörden hatte nach der Bekanntgabe des Untersuchungsergebnisses mit den Telefonnummern kleinlaut zugeben müssen, dass die Nummern fälschlicherweise in das Handy abgespeichert wurden. Ob Disziplinar- sowie Strafverfahren gegen Beamte eingeleitet wurden, steht indes noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft wollte keine Angaben dazu machen. Mittlerweile hat sich die Zahl der verhafteten und in Untersuchungshaft befindlichen Personen aus Militär- und Zivilgesellschaft gelichtet. Im zweiten Verfahren des Ergenekon-Prozesses werden nur noch 23 Personen in Untersuchungshaft gehalten. Das Richtergremium der 13. Strafkammer lies auch erkennen, dass die Anordnung der Untersuchungshaft gegen 19 Personen ebenfalls auf dem Prüfstand stehen.
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Re: Ergenekon-Verfahren: Leutnant wird entlassen
Ein versuchter Angriff auf die Armee, indem es nicht nur direkt von aussen nach klassischem Muster geschieht, wie es diverse terroristische Gruppierungen tagtäglich tun. Sondern von Innen heraus wird versucht nun das Bollwerk die Türkische Armee zu schwächen in dem man eben wieder Leute die das Land lieben als Ultra-Faschisten hinzustellen. Es stellt sich nun die Frage ob es doch nicht gescheiter ist, anhand von den vielen inneren Versuche die Türkei zu zerstören. Ein Geheimdienst aufzubauen, in dem es 100 Prozent reine Türken und Türkinnen gibt, wo hunderte Jahre zurück nur Türkische Vorfahren hatten. So wie etwa der Amerikanische Geheimdienst NSA , die damit beauftragt sind Innere und äussere Feinde aufzuspüren und zu inhaftieren. Die USA ist auch mehrheitlich ein freies Land und jeder Bürger/in kann fast tun und machen worauf es Lust hat, obwohl jeder Bürger durchleuchtet wird. Es interessiert den Amerikanischen Geheilmdienst nicht ob Frau Müller nun im Kochkurs über die Nachbarin lästert und ob Herr Müller mit dem Firmenauto Frauen versucht aufzureissen. In diesem Geheimdienst sollte es nur drum gehen, Bürger/innen die gegen den Türkischen Staat sind oder auch andere Staaten dingfest zu machen sofern solche Schiebereien passieren. Egal ob Handwerker/innen, Polizisten/innen, Lehrer/innen, Politiker/innen u.s.w. .