Missionsschwester zu den Ereignissen von 1915 in Van

Artikel »

Van nach der russischen Einnahme 1915

Aus dem Kriegserleben einer deutschen Missionsschwester in der asiatischen Türkei

Wer war die Missionsschwester Käthe Ehrhold, die erst nach 17 Jahren ihre Erlebnisse in Van von 1915 nicht mehr verschweigen und vor Gott mit reinem Herzen vorstehen wollte? Käthe Ehrhold kam um 1890 in Dresden auf die Welt. Sie war zeitlebens Lehrerin und zeitweise Missionarin. Besuch der Bibelschule Malche in Bad Freienwalde, Lehrerin am Armenischen Waisenhaus in Van und protestantische Missionarin, zusammen mit Johannes und Irene Spörri, der Schwestern Anna Greiner und zeitweise Marta Kleis (geht aus einem Schreiben von Friedrich Schuchardt hervor, dem Direktor des christlichen Hilfswerks, dass an das Auswärtige Amt vom 16. Juli 1915 gerichtet war).

Oktober 1914 erlebte Ehrhold den Kriegseintritt der Türkei, den Ausbruch des Bürgerkrieges in Van, bot Schutz für die armenischen Dorfbewohner in der Umgebung von Van. Mai 1915 wird sie Zeugin des Einmarschs der Russen und Vorführung der Kriegsgefangenen türkischen Frauen, denen sie hilft. August 1915 wird die Stadt von den Russen geräumt, Käthe Ehrhold bleibt aber mit 43 armenischen Waisen zurück, flüchtet am nächsten Tag mit ihnen im Boot auf dem Vansee, kehrt aber wieder zurück. Der zweite Einmarsch der Russen; die Kinder werden nach Tiflis in Sicherheit gebracht, Käthe Ehrhold und ein Waisenmädchen nach Russland mitgenommen, sie als Spionin verdächtigt. Gefängnis und Verhöre in Tiflis. Reise nach Wladiwostok, Ausweisung nach Japan. Dort Einreiseverbot, zurück nach Wladiwostok und wieder Gefängnis. Abschiebung nach Schanghai. Februar 1916 Tsingtau-Frauen-Transport, in Begleitung eines Kindes, das sie in Deutschland abliefern sollte.

Über San Francisco Reise nach New York. England, Norwegen, Kopenhagen, April 1916 Ankunft in Warnemünde. Kurze Zeit später Leiterin der Frauenschule für kirchlichen Dienst in Dresden. 1932 Reisesekretärin des Landesverbandes für christlichen Frauendienst. Ihr Todeszeitpunkt ist bis heute nicht geklärt. Die Ereignisse schildert Käthe Ehrhold 1937 in der "Flucht in die Heimat".

Die nachfolgenden Auszüge aus Kapiteln spiegeln nicht die gesamte Schilderung bzw. Ereignisse von 1915 in Van, der Stadt im Osten Kleinasiens, wieder. Sie zeigen vielmehr auf, was andere Missions- oder Krankenschwestern, Pfarrer und Bedienstete kurz nach ihrer Rückkehr, aus ihren Schilderungen konsequent auszuklammern versuchten. Die Abhandlung wurde von Dr. Mete Soytürk aus Kaiserslautern geschrieben, der gewissermaßen aus purem Zufall auf dieses Werk stieß. Eigentlich wollte Soytürk, der in seiner Hobby weitere Abhandlungen aufgrund von Büchern und Zeitschriften zum Ersten Weltkrieg schrieb, im Hinblick auf die ärtzliche Versorgungslage und Epidemien schreiben, was er auch nachholte und die wir im laufe der Zeit noch veröffentlichen werden.

FLUCHT IN DIE HEIMAT
von Käthe Ehrhold
(1937, FSA/Bib - Dresden/Leipzig)

Re: Missionsschwester zu den Ereignissen von 1915 in Van

Bild von Abraxas01

Als Van von den Russen erobert wurde, hatten die Armenischen Freiwilligen schlimme Massaker an die Türkische Bevölkerung begangen. Der Dank damals,als die Türken das kleine Armenien vor den Byzantinern zu retten war nie vorhanden, ausser ein müdes Lächeln dem nur die Dummen Wertschätzend entgegennehmen. Byzanz damals auf Expansionskurs war drauf und dran dieses Völklein auszurotten. Vorallem als die Armenier aus der Byzantischen Kirche austraten, war ihr Vasallentum vorbei. Die Armenier haben den Erhalt ihrer Sprache , Kultur und Bräuche einzig und allein den Türken zu verdanken. Die Armenischen Freiwilligentrupps ermordeten tagelang türkische Zivilisten aufs grausamste. So dass der Russische General einen Brief an Moskau schrieb und sich entsetzt zeigte uber dieses Ausmass von Hass und Wut, das die Unschuldigen Türken und Türkinnen erleiden mussten. Der General musste sogar soweit Einschreiten wegen dieser unbeschreiblichen Brutalität, die nicht mal ein Kriegsherr mitansehen konnte. Und liess alle Armenier entwaffnen! Ich möchte nicht verschweigen und muss daran errinnern dass zwischen Van und Tiflis viele türkische Dörfer und Gehöfte existierten und von denen kein schreien zu hören war und dadurch im Wissen alleine zu sein unsere armen Vorfahren schlimmste Sachen erleiden mussten. Überhaupt existierte nie ein zusammengehörendes Armenisches Königreich, sondern war ein regional in sich egoistisches Vasallentum zwischen Persien und Byzanz. Dem sie ihre Dienste anboten, der ihnen am meisten bittete. Das Armenien mit ihrer Grausamkeit nicht abkamen, sieht man an den Massakern in der 90er Zeit die die Aserbeidschanern erleiden mussten. Auch die Terrorgruppe ASALA ein Produkt Armenischer Mordlust. Das die Krankenschwestern und alle anderen Zeitzeugen das leiden der Türken zu sehr verschönigen  ist eine schlimme Sünde.

Re: Missionsschwester zu den Ereignissen von 1915 in Van

Bild von Abraxas01

Ich möchte die Türkische Regierung aufrufen alles zu tun um die über 100 000 Tausenden llegalen Armenier auszuweisen, und nach Armenien zurückschicken. Wie es sich gehört für ein Rechtstaat, der EU-Normen annehmen will und sich als EU Kandidat profilieren will. Illegale bezahlen keine Steuern, sind nicht für ihr tun haftbar und nehem arbeitplätze und das Gefühl der sicherheit weg.

 

http://armenierkonflikt.at/

Re: Missionsschwester zu den Ereignissen von 1915 in Van

Bild von Arif Kara

Richtig... aber bitte die Tür dann auch zu machen. Richtig zu.

Die Türkei muß erkennen, dass es diese Löchrige Grenze ist, die für viele Probleme verantwortlich ist. Erst wenn die Grenze zum Osten wirklich Dicht ist, wie auch immer, erst dann kann der aufbau Ost starten.

Dieser Punkt wird leider kaum diskutiert, wie ich finde.

Liberal - konservativ - Verfassungstreu

Re: Missionsschwester zu den Ereignissen von 1915 in Van

Bild von Abraxas01

Das die Türken/innen noch schlafen dies bezüglich ist leider Tatsache. Solches Bewusstsein muss sich ändern, und kann sich auch ändern. Leider haben wir in der Türkei,  zuviele Politiker die auch weil, aber nicht nur, sie gerade andere Vorfahren haben als Türken, es gibt auch eine menschliche Seite unter anderen Amtsträger, sich nicht Bewusst sind dass sie dem Land erheblichen Schaden zuführen mit der Symphatie für Angehörige jenseits der Grenze. Es ist ihr Job das knallhart durchzusetzen, wenn sie es nicht können muss es ein/e anderer/e machen. Zu allerst arbeiten die für den Türkischen Staat, und nicht für irgendwelche Tagelöhner ausserhalb unseres Landes. Und zweitens muss eben Recht und Ordnung durchgesetzt werden. Egal ob einfacher Bürger, Beamter, Handwerker, Polizist..gilt auch für unsere weiblichen Mitbürger. Und auch der Staat die Türkei muss seine Rechte und Pflichten durchführen. Dazu können wir auch zu diesem Bewusstseinänderung beitragen, indem wir auch die Gesetzte unseres Gastlandes akzeptieren und die jeweiligen Länder aufwerten mit unserem Fleiss, unserer Ehrlichkeit und Intelligenz sodass es Ihnen auch zu Gute kommt. Und so Helfen wir wiederum durch unsere Erfahrungen, unser Mutterland die Türkei zum Fortschritt und zu Recht und Ordnung. Und unsere Mitbürger werden es sich vielleicht aneignen, wie mit Gesetzen umzugehen ist. Nicht einfach, ja .. ja...  mach nur ich guck weg... und dann so  ein lieber Türke.. und der Schaden ist für den lieben Türken gar nicht zu Erfahren.

Es muss auch bei uns Anfangen.. mit Recht und Ordnung. Wenn wir nicht mit gutem Beispiel vorangehen was wollen wir von anderen Erwarten?

Loading