Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

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ANCA Plakataktion mit Manipulation

Der US-amerikanische armenische Diaspora-Verband ANCA steht immer mehr in der Kritik, diesmal auch durch die Diaspora in Frankreich

Auslöser der Kritik ist ein Bild 1, in der US-Präsident Barrack Obama abgebildet ist. Im Hintergrund ein Bildausschnitt, das angebliche armenische Opfer der Vorfälle von 1915 im Osmanischen Reich verdeutlichen soll. Mit dem Bild das in einer Serie von großangelegten Kampagnen der ANCA 2 (National Commitee of America) immer wieder Verwendung fand, sollte Druck auf den US-Präsidenten und dem US-Senat ausgeübt werden, damit die US-Regierung den sogenannten Völkermord anerkennt. Jetzt steht die ANCA selbst in der Kritik und diesmal nicht nur durch Türken, die diese Bildverfälschung bekannt gemacht hatten, sondern auch durch die Diaspora-Armenier in Frankreich.

 

artikel-anca.pngIn einem Artikel von Stéphane Barkarian in der Internetseite von "Collectif des Démocrates Arméniens d’Europe" 3 wird die Plakatkampagne als eine eindeutige Manipulation gedeutet (siehe auch einen weiteren Artikel 4). Das Problem darin sei, dass die ANCA ein Hintergrundbild verwende und diese als "armenische Opfer der türkischen Barberei" darstelle. Das Bild datiere aber eindeutig auf den 25. April 1918, bei der türkische Frauen und Kinder von Armeniern im Osmanischen Reich getötet worden seien (wir berichteten hier). Das Bild habe die ANCA bereits im November 2010 5 aus Anlass des Besuchs von Ministerpräsident Erdogan in den USA, in einem Plakat verwendet, um ihre Kritik über den Besuch deutlich zu machen und auch das US-Repräsentantenhaus in diesem Zuge unter Druck zu setzen.

Im Facebook-Account der ANCA hätten sich dazu Kritiker geäussert. Die ANCA-Administration (der Präsident der ANCA Aram Suren Hamparian) habe sich aber lediglich mit dem löschen der Kommentare begnügt 6 7. Für Stéphane Barkarian ist diese Art des politischen Kampfes kontraproduktiv, da es die Sache an sich diskreditiere. Das Ziel, den "Völkermord" politisch anerkennen zu lassen, könne mit groben Manipulationen nicht erreicht werden. Die ANCA die auch durch die ARF (Armenische Revolutionäre Föderation - 1890 in Georgien gegründete armenische politische Partei) 8 ein Sprachrohr sei, habe im laufe seiner Geschichte immer rassistischere Züge offenbart und antisemitische Äusserungen getroffen. Sie zeige immer deutlicher, wie der wachsende Hass auch die Arbeit der Diaspora torpediere. Die wirklichen Verlierer seien wieder einmal die Armenier.

Das besagte Bild im Hintergrund der Plakate, das als erstes von einem Blog "Armenian Genocide Resource Center" auf den Plakat von 2010 9 entdeckt und publik gemacht wurde, fand auch in der neuerlichen Kampagne der ANCA Verwendung. Einer der Blog-Betreiber hatte dann im Facebook-Account der ANCA, den "Irrtum" angesprochen, woraufhin der Hinweis kommentarlos gelöscht wurde. Mehrere Versuche des Blogbetreibers, eine Antwort zu den Vorwürfen zu erhalten, die Herkunft des Bildes nachzuweisen, wurden abgewürgt. Der Blogbetreiber hatte mehrmals darauf hingewiesen, dass das Bild aus dem Archiv des türkischen Generalstabs stammt und das Massaker an Türken zeigt, die vor 1915 von armenischen Banden ermordet wurden. Das "Armenian Genocide Resource Center" hatte bereits in der Vergangenheit mehrere Manipulationen aufgezeigt, die durch die ANCA immer wieder in Umlauf gebracht wurden.

Bereits letztes Jahr fiel die ANCA bei einer Demonstration in den USA auf, als diese Fake-Fotos von angeblich getöteten Armeniern benutzten. Wir berichteten hier.

Re: Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

Bild von Abraxas01

Es wird endlich Zeit, dass die Türkei energischer Auftritt und ganz bestimmt die Welt nun auffordert zu kommen und zu sehen was die Türkei zu sagen hat. Jetzt ist der Beweis vollbracht das ein ganzes Jahrhundert uns Psychisch und Körperlich mit vielen falschen Dokumenten oder falsch wiederlegte Dokumente schwer geschadet wurden. Solange das Eisen heiss ist, solange muss es bearbeitet werden. Und Armenien, die Diaspora und alle anderen haben sich zu fragen wie kann man diese Sachlage wieder gut machen. Da gibt es einiges wieder gut zu machen.

Re: Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

Bild von Arif Kara

Ja, dass wäre mir auch am liebsten, vor allem würde ich die Armenier im Land und eigentlich alle die sich irgendwie nicht so ganz wohl in der Türkei fühlen, insbesondere die PKK Kurden im Osten höflich aber bestimmt nahe legen das land zu verlassen.

Die Türkei darf nicht zulassen, dass im eigenen Land es Bürger gibt, die ganz offen gegen den Staat Türkei Rebellieren. Ich meine Rebellieren im Sinne von Meutern, nicht protestieren.

Ja und du kannst mich für seltsam halten, aber ich hätte gerne eine Mauer, begebar und unüberwindbar… einfach eine dichte Grenze.

Das Problem ist, dass die Bürger im Osten aufgewiegelt werden von der PKK, jenseits der grenze. Genau das ist der Kern dieses ganzen Problems:

Die Rückzugsmöglichkeit dieser Extremisten. Und ASALA hat sich ja auch schon zu Wort gemeldet, es wird zeit: Zieht hoch das Ding!
 

Liberal - konservativ - Verfassungstreu

Re: Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

Bild von Arif Kara

Die Verlogenheit dieser Personen kennt offenbar keine Grenzen. Und das schon seit 100 Jahren. Sie streuen Lügen, Märchen, fälschen Chroniken, Dokumente und Betrügen… zünden eine Nebelgranate nach der anderen. Und das so offensichtlich, dass es einem schwindelig werden könnte ob dieser ganzen Lügengebäude und erlogenen Konstruktionen.

Doch warum? Warum lügen sich die Armenier so dermaßen und so offensichtlich einen in die Tasche? Das muß doch einen Grund haben ob dieser Lügen.

Es kann mir doch keiner erzählen, dass die Armenier ihre eigenen Irreführungen und Ausflüchte wirklich selber glauben würden. Da kann man echt schreien. Da werden sogar Bilder von ermordeten osmanischen Zivilisten genommen und diese als „armenische“ Opfer dargestellt. Ermordet von Armeniern. Es ist unfassbar. Gemälde werden als „echte“ Bilder der Welt vorgestellt, echte Fotos vom „Völkermord“. Es ist nicht zu fassen.

Warum tun diese Menschen das? Warum diese lügen? Warum?

Die Antwort ist einfach wie ich finde. Sehr einfach. Erschreckend einfach.

Nun, um erstens ihre eigenen Völkermord an den Osmanischen Zivilisten zu vertuschen und um verzweifelt eine Antwort zu finden, warum sie, die Armenier in all den jahrhunderten nichts, aber rein gar nichts auf die Beine gestellt haben. Weder Kulturell, noch wirtschaftlich noch im Sozialem bereich nichts, eine einzige Null und Lachnummer.

Tja, und irgendwer muß ja daran schuld sein, dass man im leben sogar als kollektiv versagt, in allen bereichen einer Gemeinschaft. Man wird den Eindruck nicht los, dass diesen Personen nichts können außer Dokumente, Bilder und Fakten zu fälschen.

Doch die Türkei und auch die Türken auf der ganzen Welt klären nun seit geraumer Zeit auf. Gott sei dank! Mit dem Ergebnis, dass dieses Lügengebäude, diese bisweilen an verzerrten Darstellungen der Geschichte kaum mehr Topbaren Darstellungen, mehr und mehr in sich zusammenbricht zusammenbrechen.

Das Lügengebäude bricht zusammen und es kommt immer mehr etwas krasses ans Tageslicht: Ja, es gab einen Völkermord. Allerdings verübten ihn die Armenier an der osmanischen Bevölkerung.


 

Liberal - konservativ - Verfassungstreu

Re: Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

Bild von thunfischregal

Das gibt es doch nicht.Wo hast Du denn deine Bildung her.Es gibt Hunderte

berichte von Nommen Deutschen offizieren usw.Und da hat kein Armenier seine

Hände in spiel.Weisst Du es ist schon schwer zu deiner Geschichte zu stehen.

Wir Deutschen können das.Auch wenn wir bei jeder Äusserung die Imigration usw.

Betriff immer gern als Nazis bezeichnet werden.

Kuck mal in den Land die Türken in der Türkei sehen da auch etwas anderst.

Aber das ist ja nichts neues das die Deutsch-Türken immer mehr schmerzen

haben als ihre Landsleute in der Türkei.Hättest gestern Abend mal auf Phönix

den bericht Kucken sollen.

Ich weiss nur das Frauen in der Türkei freier leben als hier die meisten.

Ich rede nicht von so witzfiguren wie Erduan & Co. ehemalige verbrecher die sich die Macht erschlichen haben.Sondern von dem normalen Volk.Die haben nänlich nicht diese verschoben ehre gedanken.Wie die meisten Allemannia.

Film von Eric Friedler

Der 90-minütige Dokumentarfilm „Aghet" (armenisch: „die Katastrophe") erzählt von einem der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs: dem Genozid an den Armeniern, bei dem zwischen 1915 und 1918 bis zu 1,5 Millionen Menschen im Osmanischen Reich (heute Türkei) ums Leben kamen. Dieser erste Völkermord des 20. Jahrhunderts, dessen Tatsache neben der Shoah 1948 zur Schöpfung der Anti-Genozid-Konvention der UN führte, wird bis heute von den Verantwortlichen und ihren Nachkommen geleugnet und ist von der Welt weitgehend verdrängt.

Bildergalerie in der PHOENIX Mediabox

Armenische Waisenkinder

Eine Gruppe armenischer Waisenkinder sitzt an einer Mauer. (Quelle: PHOENIX/ NDR/ Lepsius Archiv)

Wie konfliktgeladen das Thema des armenischen Völkermords noch immer in der Türkei ist - und für diejenigen, die es kritisch in die Öffentlichkeit tragen, oft sogar lebensgefährlich - zeigen die Ermordung des armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 und die Anklagen gegen den Nobelpreisträger Orhan Pamuk.
Seit Jahren beschäftigt sich Autor und Regisseur Eric Friedler („Das Schweigen der Quandts", 2007) mit den politischen Motiven, die noch heute stark genug sind, um die historische Tatsache des Armenier-Genozids zu verschweigen und zu unterdrücken. Er sprach mit internationalen Regierungschefs und der intellektuellen Elite der Türkei, befragte Historiker, Zeitzeugen und Wissenschaftler in der Türkei, Deutschland, USA, Frankreich, Syrien und Armenien, aber auch Vertreter der weltweiten armenischen Diaspora wie den Boxer Arthur Abraham, den französischen Minister Patrick Devedjan oder den ehemaligen armenischen Außenminister Rafi Hovannisian.
Friedler forschte mit seinem Team in vielen internationalen Archiven (u. a. dem politischen Archiv des Auswärtigen Amtes, dem Johannes-Lepsius-Archiv, den National Archives, USA) und rekonstruierte den Verlauf des Völkermords aus zahlreichen historischen Quellen.
Diese Dokumente sind detaillierte Lageberichte deutscher und US-amerikanischer Diplomaten, aber auch Schilderungen schweizer, dänischer und schwedischer Ärzte, Sozialhelfer, Lehrer, Missionare, Korrespondenten und Krankenschwestern, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in der Türkei lebten und ihre Beobachtungen festhielten.
Sendetermin

Sa, 23.04.11, 22.30 Uhr

In einer minimalistischen Inszenierung verleiht ein hochkarätiges Schauspielerensemble (darunter Hanns Zischler, Martin Gedeck, Burghart Klaußner, Friedrich von Thun) diesen vor langem verstorbenen Zeitzeugen wieder eine Stimme. 95 Jahre nach dem Völkermord sind ihre Aussagen von beklemmender Authentizität noch einmal zu hören, werden bis heute unbesungene Heldinnen und Helden entdeckt, tragische Schicksale und die strikte Systematik eines unfassbaren Verbrechens offenbar.
Trotz genereller Einmütigkeit der internationalen Geschichtswissenschaft weigert sich die politische Führung der Türkei weiterhin konstant, den Massenmord an den Armeniern als Genozid anzuerkennen, fordert Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan immer noch Beweise - und die westliche Staatengemeinschaft hält sich zu diesem Thema bedeckt.
Dabei wollen sich auch in der Türkei mehr und mehr Menschen ein eigenes Bild von der jüngeren Geschichte ihrer Nation machen. 200.000 Türken gingen nach der Ermordung von Hrant Dink in einer der größten Demonstrationen des Landes auf die Straße. In Solidarität mit Hrant Dink, den Armeniern und dem Verlangen nach Wahrheit ...
„Aghet" geht der Frage nach, welche Motive hinter der Ablehnung vieler Regierungen stehen, sich klar und deutlich zum Genozid an den Armeniern zu äußern. Warum sie eine Regierung, die sich ganz offiziell der Leugnung eines schrecklichen Weltverbrechens schuldig gemacht hat, nicht energisch in ihre Schranken weisen.

Re: Armenische Diaspora wegen Manipulation in der Kritik

Bild von Arif Kara

Es passt! Mal wieder, danke.

Jemand der von Bildung spricht und witziger Weise, gleich im ersten Abschnitt seines postings, mehr als 12 orthografische und etliche grammatikalische Fehler produziert. Wirklich zu köstlich, ha!

Ja, so kennen wir sie, unsere armenischen Scheinasylanten, die nichts weiter können als ihren „Völkermord“ zu huldigen und sich durch zu schnorren. Was leistet ihr? Was könnt ihr außer zu hetzen und anonym im Internet euren Gift verstreuen? Außer heiße Luft, nichts gewesen.

Von sich auf andere schließen, einen Völkermord begehen und andere beschuldigen und das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland unterdrücken wollen, als Schein-Asylanten, die nichts für dieses Land tun. Ganz im Gegenteil, Unfrieden und Streit, dass bringt ihr und ja, ich habe ganz den Eindruck, dass, genau das, das wollt ihr auch. Und weißt du auch warum?

Nein? Ich will es dir sagen: Weil ihr nichts anderes drauf habt, so sieht das aus.

Warum beleidigst du Herrn Erdogan, einen der beliebtesten und erfolgreichsten türkischen Politiker als Verbrecher? Was fällt dir ein so abfällig über diesen Menschen zu reden. Kennst du ihn?

Ach komm ey, das hat doch keinen sinn mit dir zu kommunizieren.
 

Liberal - konservativ - Verfassungstreu

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