Nach BDP-Protest randalieren Kurden

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Bus der IITU wird in Brand gesetzt

Kurdische Demonstranten haben sich in Beyoglu heftige Zusammenstöße mit der türkischen Polizei geliefert

Nach einer zuvor friedlich verlaufenen Demonstration die die kurdische Oppositionspartei BDP in Istanbul abgehalten hatte, kam es zu übergriffen auf städtische Dienstwagen und heftige Ausschreitungen mit der Polizei. Ein Bus der Istanbuler Verkehrslinien wurde attackiert, in der sich Schüler befanden sowie ein Feuerwehrwagen in Brand gesetzt. Etliche Tausend Euro Schaden soll entstanden sein.

Die Demonstration mit rund 1000 Demonstranten in dem Istanbuler Stadtteil Beyoglu geriet zum Schluß der Kundgebung ausser Kontrolle. Die Demonstration wurde vom BDP-Abgeordneten Sabahat Tuncel begleitet, der vor der Galata-Schule das KCK-Verfahren in Diyarbakir kritisiert hatte. Die Demonstranten trugen verbotene Fahnen der PKK und Poster des PKK-Terroristen Öcalan. Mehrere Hundert zum Teil vermummte Kurden zogen danach durch das Stadtgebiet der Metropole in Richtung Taksim-Platz. Dabei wurde ein Bus der Verkehrslinien attackiert. Die Demonstranten versuchten den Bus ausser Betrieb zu setzen. Als das nicht gelang, wurden die Scheiben eingeworfen. Die türkischen Medien berichten von mindestens 12 Insassen, darunter 2 Kindern , die sich auf dem Weg zur Schule befanden und in dem Bus fest saßen, als die Scheiben eingeworfen wurden. Mehrere Passanten sollen weggedrängt worden sein, als sie sich vor den Bus gestellt hatten.

Ein Fahrzeug der Feuerwehr wurde in der näheren Umgebung mit Molotowcoiktails beworfen. Das Fahrzeug brannte anschließend aus. Erst durch den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern konnten die Demonstranten von der belebten Hauptstraße gedrängt werden, die dabei mehrere stehende Fahrzeuge beschädigten oder Passaten angepöbelt hatten. Die Istanbuler Polizei teilte am Abend mit, das 12 Personen verhaftet werden konnten und die Ermittlungen anhand der Videoüberwachung fortlaufen. 

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