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Leidenswege, Flucht und Tod: Prof. Justin McCarthy stellt in einer umfangreichen Karte die Geschichte der Osmanen zwischen 1770 und 1923 dar.
Der US-amerikanischer Professor der Geschichtswissenschaft und Demograf an der Universität von Louisville hat in Zusammenarbeit mit dem türkischen Verband in den USA TCA (Turkish Coalition of America) eine Karte über die Flüchtlingsströme in einem Zeitraum von 155 Jahren erstellt. Nach Angaben von Justin McCarthy starben in diesem Zeitraum an die fünf Millionen Muslime im Osmanischen Reich.
Die TCA fand mit ihrem in Auftrag gegebenen Studienarbeiten auch heraus, dass die westlichen Historiker hauptsächlich und nur sehr einseitig über die Christen im Osmanischen Reich zur Zeit des Zerfalls berichten oder Publikationen veröffentlichen. Um die andere Seite der Medaille zu durchleuchten, hat die TCA in intensiver Arbeit die Flüchtlingsbewegungen der Muslime im Zeitraum von rund 180 Jahren erforschen lassen. Nach eigenen Angaben hätte die Wissenschaft in diesem Punkt, keine vergleichbaren Arbeiten oder Publikationen in diesem Umfang vorzuweisen.
Die Auswanderung von fünf Millionen Osmanen
Der Historiker, Prof. McCarthy von der Louisville Universität, der bereits eine detaillierte Forschungsarbeit über die Demographie im Osmanischen Reich betrieben hatte, befasste sich nun mit den Ergebnissen der Studienarbeiten und hat nun gewonnene Daten auf einer Karte dargestellt. Die muslimischen Flüchtlingsbewegungen im Osmanischen Reich und ausserhalb des Reiches werden in der Karte detailliert beschrieben. In den Jahren zwischen 1770 bis 1923 waren demnach fünf Millionen Muslime vom Zerfall des Imperiums betroffen. Die Historie verfolgte bisher die Leidenswege der christlichen Bevölkerung. Mit der neuen Karte wird auch der Leidensweg der Muslime gezeigt, die Zwangsumsiedlungen, Hunger und Leid ausgesetzt waren.
Das Leid ist gleich, die Anzahl der Betroffenen aber ungleich schwer
Von den Zwangsumsiedlungen des schrumpfenden Osmanischen Reichs während der Zerfallsphase bis zum Ersten Weltkrieg, waren fünf Millionen Muslime betroffen. Durch Hunger, Witterungsverhältnisse, Zwangsumsiedlungen und Vertreibungen betroffene Muslime bewegten sich in diesem Zeitraum in das Kernland des Osmanischen Reichs. Gleichzeitig werden Flüchtlingsbewegungen aufgezeigt, die auf die 1,9 Millionen im Osmanischen Reich lebenden Christen hinweisen. Die Zahl der zum Opfer gefallenen Muslime liegt nach Angaben von Prof. McCarthy um das vierfache höher, als das der Christen. Die Karte macht deutlich, dass in den Jahren zwischen 1864 und 1922, die Zahl der ums Leben gekommenen Muslime im Vergleich zu den Christen um das vierfache liegt.
TCA präsentiert Karte
Der TCA-Präsident Lincoln McCurdy erklärte während der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse, man habe sich gegenseitig unterstützt und so ein einzigartiges Werk geschaffen. McCurdy bedankte sich bei Professor McCarthy für seine umfangreiche und unermüdliche wissenschaftliche Arbeit. In fast keinem Geschichtsbuch der Welt seien die Muslime im Osmanischen Reich ausreichend erwähnt worden, so der Präsident der TCA. Die wissenschaftliche Auswertung und Analyse, die in dieser Karte (hier unter Dokument zu finden) zusammengefasst ist, führe den Menschen vor Augen vor, welchem Leid und welcher Not die Muslime zur Zeit des Zerfalls des Osmanischen Reiches ausgesetzt waren.
Osmanische Reich zwischen 1770 und 1923 Flucht, Vertreibung und Leid der Muslime
Osmanische Reich zwischen 1770 und 1923 Flucht, Vertreibung und Leid der Muslime
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Re: Flucht, Vertreibung, Tod: einzigartige Karte der Türkei
Besten Dank an die Wissenschaftler in den USA ! Da soll mal einer sagen die Amerikaner seien nur Anti-Islam, Anti-Türkei eingestellt. In Europa schreibt man Menschenrechte mit goldenen Buchstaben nieder, aber die Realität sieht ganz anders aus. Die Opferzahlen stehen 4:1 gegenüber, sind sicher in der Dunkelziffer viel weiter aus einander. Dazu kommen noch die Mörderbanden der Griechen, Armenier, Serben, Bulgaren, Rumänen, Georgier, Russen und auch Araber die Tags -und Nachtsüber eine Blutspur hinterliessen. Sicher auch innertürkischen Minderheiten wie Pontos-Griechen, Asssyrer, Aramäer, Armenier und auch Kurden nur um mal einige zu nennen, verschonten unsere nicht minder. Diesen Verlust, ich rede hier nicht vom Gebietsverlust, sondern vom Verlust unserer Vorfahren darf man nicht einfach so zur Kenntniss nehmen. Sondern es muss einem Bewusst werden woran es lag das es soweit kommen konnte. Und das konnte nur Dank der Behinderten Idee, für anderes Leid sich mehr zu sorgen als für sein eigenes Volk, zustande kommen. Es kann nicht sein, dass man Minderheiten so weit fördert, dass sie später für das eigene Volk gefährlich werden. Wie zum Beispiel neustes Kapitel bei den Griechen, es wird gefordert und beschwört. Verlangt und gedroht, aber wenn es um unsere Rechte geht werden andere Storys und Begutachten aufgetischt. Das sind Scheibenwischereien und nur für Dumme verbindlich. Oder auch natürlich nun die Forderungen einiger Politiker im Osten der Türkei. Es gibt nur ein Mittel sich dagegen zu wehren, unsere nachfolgenden Generationen darauf hinzuweisen und sie aufzumuntern in der Schule und im Beruf Höchstleistungen zu machen. Alles andere würde nur wieder die Welt gegen uns bringen. Ich möcht mal noch einmal hinweisen, den Juden haben wir sehr viel zu danken und wir sollten ihnen einbisschen mehr mit Respekt entgegenkommen.