Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

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Türkisches Verfassungsgericht

Die Partei des demokratischen Kongresses hat ihr Entwurf für die Zukunft der Kurden in der Türkei vorgestellt

Die RADIKAL berichtet heute ausgiebig über das Projekt der kurdischen Partei des demokratischen Kongresses (DTK). In dem Projekt soll es sich um das Ziel handeln, die föderale Selbstbestimmung der Kurden in "Kurdistan" aufgehen zu lassen. Die Punkte dazu wurden heute während einer Pressekonferenz vorgestellt.

Die Pressekonferenz fand in Diyarbakir statt und wurde von ehemaligem Parteivorsitzenden der verbotenen DTP Ahmet Türk und Ayse Tugluk sowie dem jetzigen Parteivorsitzenden der BDP Selahattin Demirtaş abgehalten. Bei der Vorstellung des Entwurfs zur demokratisch föderalen kurdischen Selbstbestimmung wurden die Punkte vorgestellt, mit der die Umsetzung erfolgen soll. Darunter sieht der Entwurf vor, dass ein demokratisch legimitierter kurdischer Kongress Vertreter und Abgeordnete für die Große türkische Nationaversammlung aufstellt und die staatlichen Aufgaben wahrnimmt. Weiterhin soll die Föderation eigene Symbole und eine Fahne haben dürfen. In weiteren 8 Punkten werden Grundbedingungen für eine funktionierende föderale Struktur benannt, die im einzelnen angegangen werden sollen.

In der DICLE Nachrichtenagentur wurden die Punkte detaillierte vorgestellt. Demnach sei die Türkei und Kurdistan ein gemeinsames Land. Die Selbstbestimmung werde von kommunaler Ebene aufwärts, bis hin zum Kongress demokratisch aufbauend in Angriff genommen werden. Der Kongress werde eine Abordnung bereitstellen, die der türkischen Großen Nationalversammlung angehören werde und außenpolitische wie gemeinsame Interessen mitvertrete. Das "Föderale Kurdistan" werde eine eigene Fahne tragen und eigene Symbole haben, so in der Nachricht. Grundlegend werde allen Minderheiten der gleiche Status zuteil, die im föderalen Gebiet beheimatet sind. Die Sprachen und Dialekte, die Kultur aller Minderheiten seien demokratisch zugesichert. Schulen würden mehrsprachigen Unterricht erteilen, die öffentliche Sprache in Ämtern werde kurdisch bleiben.

Unterdessen hat der Generalstab eine Anzeige erstattet, die bei der Benutzung oder etablieren einer "zweiten" Amtssprache falle, so in einer Presseerklärung auf der Internetseite des Generalstabs. Gleichzeitig zu dieser Erklärung richtete eine Gruppe eine Anzeige gegen den Generalstab, der mit einer zuvor abgegebenen Erklärung eine politische Position eingenommen habe, so die POSTA in ihrer heutigen Ausgabe. Die Gruppe habe auch eine Unterschriftenkampagne gestartet, um die Äusserungen des Generalstabs zu verurteilen. Nach offzieller Rechtssprechung ist die Amtssprache im Parlament, in Ämtern und Behörden türkisch. In den letzten Tagen hat die BDP mehrfach unmissverständlich angedeutet, gegen diese Gesetze vorzugehen, sollte die zweite Amtssprache nicht eingeführt werden. In Diyarbakir wurden im Zuge der Einführung "zweiten Amtssprache", sämtliche Schilder und Wegweiser mit einer kurdischen Übersetzung ergänzt. Lokale, Restaurants und Ladenbesitzer sowie Etiketten an Artikeln werden zusätzlich kurdisch ausgeschrieben.

Re: Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

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bisschen zu früh für einen aprilscherz:-))

Re: Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

Bild von Abraxas01

Als ob es nur noch Kurden gibt. Und alle anderen werden einfach unterdrückt, totgeschwiegen oder weggeschossen. Sollten wir anfangen Ortsschilder mehrsprachig zu machen, so dürfen wir nicht nur den Kurden die Geste geben. Sondern eben auch den Pontos-Griechen, Armeniern, Assyrern, Aramäern, Iranern, Arabern, Georgiern, Bulgaren,Griechen und natürlich noch den Franzosen, Italienern und Engländern. Also laut Wikipedia hiess dann noch bei Diyarbakir folgendes: (Diarbekir, osm. ‏دیاربکر‎, Diyâr-i Bekr, „Land von Bekr“, zazaisch und kurdisch Diyarbekir bzw. Amed, griechisch Ἄμιδα und syrisch/aramäisch ܐܡܕ (Amed) bzw. ܐܡܝܕ (Amid) (Amida), armenisch Ամիդա),zu  Mardin (arabisch ‏ماردين‎, DMG Mardīn, aramäisch ܡܪܕܝܢ Merdin, kurdisch Mêrdîn),zu Muş (armenisch Մուշ, kurdisch Mûş) ,zu Malatya (kurdisch Meletî; griechisch Melitene), zu Muş (armenisch Մուշ, kurdisch Mûş), Nevsehir : Nevşehir ist eine Provinz in der inneren Türkei. Der Name leitet sich vom persischen Nau (türkisiert Nev) für Neu und Schahr (türkisiert Şehir) für Stadt ab und bedeutet Neustadt. Nur um mal einige zu nennen. Die Kurden sollen aufhören nur um ihre Idee zu verwirklichen eine sehr grosse Region ins Elend zu stürzen, Menschen zu verjagen und Millionen aus Ihren Zukunftsträumen in traumatischen Zustände zu stürzen. Das ist mehr als egoistisch, das ist krankhaft.

Re: Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

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2 wege ein land??:D Ich werde diesen Beitrag mal unter die rubrik ironie ON einordnen denn so weit ich weiß gibt es keinen staat namens kurdistan außer auf europäichen weltkarten! Außerdem definiert sich die türkei nicht durch terror, erpressung und verfolgung wie es im irak der fall ist.. Erst neulich hat die Türkei wieder einigen tausend Christen aus dem irak Asyl gewährt um sie von den prähistorischen kurden zu retten! Wir Türken und die kurden haben genauso viel gemein wie feuer und wasser!

Re: Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

Bild von ben

Zunächst einmal ein gut gemeinter Rat, wenn du zu einem Thema eine Stellungnahme oder Meinung von dir gibts, solltest du genau wissen wovon du redest und niemals mit einem Halbwissen eine Diskussion führen.

Du redest hier über die DTK, die übrigens auch keine Partei ist, wie es im Bericht heißt, sondern eher als NGO angesehen werden kann, weil dort außer Ex-Politikern ( weil sie Politikverbot haben) auch noch Journalisten und Wissenschaftler aus der ganzen Türkei teilnehmen und zusammen arbeiten.

Ob du willst oder nicht Evrim, die Kurden sind keine Bulgaren, Araber, Armenier etc, die einen Staat haben und es sind auch keine 5.000 oder 10.000 Menschen, die wegen Jobs in die Türkei ausgewanderet sind oder in die Türkei geflohen sind. Sie haben dort schon gelebt bevor wir Türken aus dem Südosten dorthin gewandert sind und haben uns, weil wir auch Moslems sind sogar den Weg dorthin geebnet. Sie haben mit uns gekämpft und das Land befreit. Wir reden hier von einer Bevölkerung, die inzwischen 1/3 der gesamtbevölkerung der Türkei ausmacht.Sie werden auf max. 20 Mil geschätzt.

Seit der Gründung der Türkischen Republik haben wir sie Todgeschwiegen und verleugnet. Wir haben Ihnen alles Verboten (Sprache, Kultur,Religion usw.) Es war abzusehen das der Tag kommen würde, wo sie sich nicht länger unterdrücken und assimilieren lassen.

Wenn du dir die Geschichte der Türkei anschaust wirst du sehen, dass die Kurden nicht seit gestern oder mit der Gründung der PKK gegen den Staat und diese Unterdrükung kämpfen, sondern schon seit der Gründung der Republik. So zb. Scheich Said Auftand (1925),  Ararat Auftand 1928, Dersim Auftand (1937), das sind nur die bekanntesten und größten,  findest du bestimmt mit einem Klick auch bei wikipedia.

Und wenn diese Menschen jetzt über föderale Struckturen reden, dann ist das nicht  nur natürlich, sondern meines erachtens auch gerade für die Demokratie der Türkei sehr wichtig.    Es ist schon komisch, dass wir Türken, die hier in Deutschlnad ebenfalls in einem föderalen Staat leben, sogar in der Schulen türkisch als Fremdsprache wählen können andere Menschen auslachen und ihnen verbieten wollen in ihrer Muttersprache ausgebildet zu werden, die eine ganze Region bewohnen und das schon seit Jahrtausenden.

Ich glaube darin liegt die große IRONIE, von der du sprichst

Eines wird immer vergessen, der BÜRGER ist NICHT für den STAAT da, sondern der STAAT ist für den BÜRGER da und muss für ihn sorgen. Wenn in einem Land in einer ganzen Region die Bevölkerung einer ganz bestimmten Ethnie angehört diese eine gnaz bestimmte Sprache sprechen, dann muss der Staat dafür Sorge tragen, ihren Forderungen nachzukommen.

Wenn man den Menschen nicht die Rechte und Freiheiten gibt, die Ihnen zustehen, dann kommt es zur Teilung. Hätte der Staat das früher erkannt, wäre auch kein Blutvergießen nötig gewesen. Den kein Stück Erde auf dieser Welt ist mehr Wert als ein LEBEN!

Achja und hören wir langsam auch auf mit diesen Abgelaufenen SPRÜCHEN wie: "Dadurch kommt es zu Teilung der Türkei "usw..    Die einzigen die in Deutschland Slogans wie: Deutschland den Deutschen rufen sind Nazis!  Aber in der Türkei ist der Spruch: "TÜRKIYE TÜRKLERIN'DIR" Staatsdoktrin und steht auf jeden Berg in den kurdisch Bevölkerten Gebieten und unter den Statuen von Atatürk. Ich meine wir sind nicht mal Einheimische hier in Deutschland, aber wie würden uns fühlen wenn wir hier zum Amt, Polizei usw, gehen dort stehen würde "DEUTSCHLAND gehört den DEUTSCHEN"???

 

Nun frage ich dich Evrim, bist du gegen die Bundestaatlichkeit ind Deutschland? Ist das für dich auch ein Witz, dass jede Region (Bundesland) sich selbst verwaltet mit seiner eigenen Flagge???  Ist das wirklich so schlimm?????  Oder ist das eher eine stärkere Ausführung der Demokratie, weil Deutschland aus seinen Fehlern in der Geschichte gelernt hat?

Denk mal darüber nach...

 

Re: Kurdistan und Türkei - Zwei Wege, ein Land

Bild von Abraxas01

Also ich verstehe nicht warum sie EvrimcCc so angreifen. Mag sein das er kleinwenig übertreibt, aber die Punkte die Sie ihm ankreiden finde ich in dieser Aussage nicht. Es tut mir leid wenn ich Ihnen nun unterstellen muss dass nicht mal Sie vom Halbwissen aus der Türkei verfügen, sie bennen ja selbst die Quellen von Wikipedia. Ich muss Ihnen leider sagen dass diese Quellen von jedermann/frau geändert werden kann. Also ist es eher so Daumen mal Pii, aber nicht weniger mit der Richtigkeit von Wikipedia. Spielts eine Rolle Ob NGO oder nicht, spielt eine Rolle ob Politiker oder Ex-Politiker, wichtig ist was wollen diese Leute. Der Kurs diser Leute ist bekannt und es ist kein frommer Pilgerpfad die Sie einschlagen sondern auch kein verstecktes U-Boot Kommando, doch schon eher eine Fregatte mit Warnsalven vor dem Bug. Wer ausser den Türken ebnet anderen Völker den Weg?? Nur die Türken sind so dumm und tragen, anderen Kulturen höher gewichtig ein als Sie selbst. Ich vergleiche gerne die Spanische Kolonisation in Südamerika mit dem Osmanischen Reich, schauen Sie selbst hin und gestehen Sie ein das die, die unter den Türken lebten nichts von Ihrer Kulturellen Vielfalt verloren hatten. Also hören Sie auf das Kurden den Türken den Weg geebnet hatten. Dann würde es schon lange anders aussehen. Sallaadin hatte Jerusalem nicht nur mit seiner Weisheit erobert sondern auch weil türkische Soldaten zu vorderst in seinen Reihen kämpften. Eins muss man schon sagen, nämlich dass die hohen Zahlen die den Bevölkerungsanteil aussmachen der  Kurden, hauptsächlich den Flüchtlingsströmen der Kurden aus dem Irak, Iran, Syrien und Armenien stammen. Und totgeschwiegen wird niemand in der Türkei, schauen Sie mal selbst wie viele Kurden/innen in hohen Ämtern arbeiten. Die Forderungen tendenzieren direkt zur einer Abspaltung grosser Gebiete in der Türkei. Nun wenn alle unbedingt ein Kurdistan haben wollen, in Nord-Irak gibt es de Facto ein Kurdistan, auch wenn Türkmenen Gebiete für sich reservieren wollen. Aber die sagen ja sie wollen mehr, nun würden denn alle Kurden falls sie ein Kurdistan gründen in der Türkei aus dem restlichen Land zurück in dem Kurdistan umsiedeln? Dann müssen wir alle Kurden abschieben, Türkische Staatsbürgerschaft aberkennen und umsiedeln ohne Gnade! Auch die Armenier, Asyyrer und Araber und sonstige die immer dort gelebt haben... Nämlich um uns wirklich ein Gebiet noch zu erhalten, um unsere Kinder unter echter Türkischen Kultur gross zu ziehen. Und nicht ein Reservat wie es die Grossmächte im ersten Weltkrieg für Türken vorsahen. Sie reden von Staatswissen und Rechte und Pflichten, aber wenn türkisches Blut fliesst ist es ok, aber alles andere ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Was ist schlimm wenn man sagt die Türkei den Türken, Deutschland den Deutschen?? Wem gehört den Deutschland, das wird zu einer tiefgründigen Diskussion führen die Ihre Weitsichtigkeit in Kürze sprengen würde. Sie würden nur noch still sitzen und kein Wort mehr dazu sagen. Warum also ein Kurdistan wenn den alle Menschen gleich sind, was ist nun schlimm an der Türkei? Es ist kein Kannibalen Staat, oder wie sehen Sie dieses Land? Also ich bin sehr dafür das man nun in der Türkei auch Kriminelle sofort abschiebt, Flüchtlinge auch Heim - oder Weiterschickt und vielleicht ist es dann besser mit den "Unterdrückten Menschen". Wenn Sie schon Deutschland mit der Türkei vergleichen, so sollten wir diese Praxis unbedingt übernehmen!! Nur ein Blinder-Taubstummer sieht die zeichen nicht, das heisst nicht das wir Türken/innen nun in Verteidigungsstellungen sich verkriechen müssen, sondern auch zeigen wir sind auch noch da und unsere Kinder werden auch noch da sein, und ihr dürft auch da sein. Nun kurz noch zu EvrimcCc's aussagen mit der aufnahme der Irakischen Christen, nicht wieder diese Fehler begehen und nicht Türken aufnehmen, sondern sofort abschieben nach deutschland oder sonst wohin... meinetwegen auch zurück. Und nur noch Völker mit türkischen Ursprung aufnehmen, Leute die Arbeiten wollen aus Asien, dort gibt es auch christliche Türken, Hauptsache Türk! So ob's den Leuten gefällt oder nicht.

 
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