Alle Jahre wieder, diesmal die Grauen Wölfe

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Antifa-Szene

Eine angekündigte deutschlandweite Veranstaltungsreihe der Türkischen Föderation (Graue Wölfe) gerät in die Kritik

Aus der Linken Antifa-Szene mobilisieren seit geraumer Zeit Aktivisten alle Kräfte, um die von der Türkischen Föderation angekündigte Veranstaltungsreihe zu sabotieren. Die in den Großstädten München, Frankfurt, Essen, Sindelfingen und Fürth Ende Dezember stattfindenden Kulturveranstaltungen werden laut Generalsekretär Mustafa Saygaz mit Musik, Folkloretänzen und Sängern untermalt. Es sollen auch Bücher und CD´s angeboten werden.

Die Antifa-Szene die zur Zeit bundesweit gegen die Veranstaltungen vorgehen will, ist laut Bundesamt für Verfassungsschutz der gewaltbereiten linksextremistischen Szene zugeordnet und steht daher unter Beobachtung. Die Partei DIE LINKE bietet nicht nur ein weiterhin ambivalentes Erscheinungsbild gegenüber der Antifa-Szene, in der Sie die Szene nachhaltig unterstützt, wie auch in diesem Fall, bei der Stadträte der Stadt Fürth für die Kündigung und Aufhebung des Mietvertrages mit dem Verein "Bizim Ocak e.V." stimmten, sondern ist auf Bundesebene ebenso aktiv, um die Vereinigung der Idealisten zu verbieten. Die Bizim Ocak e.V. ist ein Mitgliedsverein der Türkischen Föderation und unterhält auch eine Jugendabteilung, in der Jugendliche Veranstaltungen organisieren, wie auch in der angekündigten Veranstaltung in Fürth.

Die unter der Bezeichnung "Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V." bekannte Türkische Föderation die auch als Graue Wölfe bezeichnet werden, werden durch Landesbehörden weiterhin überwacht, da laut Landesberichte ihr teilweise extrem nationalistisches Gedankengut die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung oder das friedliche Zusammenleben der Völker richten und damit die Voraussetzungen zur Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden erfüllen.

Laut Bewertung der Landesbehörden in NRW oder Bayern, wird aufgrund der Vielfalt und auch der Vielzahl der in Deutschland bekannten Internetauftritte die Vermutung nahegelegt, dass die Ülkücü-Bewegung mit ihren Positionen und Forderungen das Entstehen einer extremistischen, isolierten Jugendbewegung in Deutschland fördert. Insbesondere unter den oft schon in Deutschland geborenen türkischstämmigen Jugendlichen der zweiten und dritten Migrantengeneration, soll ein Erstarken eines übersteigerten türkischen Nationalbewusstseins Anlass zur Sorge geben, da dies die Integration der Jugendlichen in die Lebens- und Gesellschaftsverhältnisse in Deutschland behindere. Ob die Beeinflussung der Jugendlichen allein durch das Internet oder auch in den Vereinen bzw. durch Mitschüler erfolge, könne aber nicht mit Sicherheit gesagt werden. Vorfälle an Kölner Schulen im März letzten Jahres hätten jedoch deutlich gezeigt, dass der Einfluss von Mitschülern nicht zu unterschätzen sei. Das Bundesamt für Verfassungsschutz erwähnt die Idealistenvereine lediglich als "Erwähnswerte Organisation".

 

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