Türkei: Grenze zum Nordirak wird Aufmarschgebiet

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PKK-Terroristen
Nach dem terroristischem Übergriff auf ein Militärstützpunkt in der Provinz Hakkari, verschiebt das türkische Militär weitere Kampfeinheiten und schweres Gerät in den Südosten. 
Bilder von Kampfpanzern, schwerer Artillerie und Kampfverbände die in die Provinz Hakkari entsendet werden, überfluten die türkischen Nachrichten. Der Truppenaufmarsch betrifft die Provinz Hakkari am östlichsten Punkt der Türkei. Einer Region mit einem der größten Grenzverläufe zum Irak, die wie eine Halbinsel teilweise in den Nordirak hineinragt.
Das jetzige Aufmarschgebiet wurde am heutigen Tag schwer getroffen, als an die 250 PKK-Terroristen in der Nacht zum Samstag bei strömendem Regen und tief hängenden Wolken, die abseits von Semdinli gelegene Militärstation in der Nähe zur Grenze zum Irak attackierten. Der kleine militärische Vorposten auf einer Anhöhe inmitten von Bergen wurde nach bisherigem Stand von drei Seiten mit automatischen Sturmgewehren und Raketenwerfern angegriffen. Nach bisherigen Angaben starben bereits bei der ersten Welle des Angriffs 8 Soldaten, weitere 14 wurden im verlaufe der 5-stündigen Kämpfe verletzt.
Bei den anschließenden Kämpfen zwischen der Militärbasis und den PKK-Terroristen, sollen in den ersten Stunden 12 Terroristen getötet worden sein, ehe Einheiten aus der nahen Umgebung eintrafen. Zuvor trafen trotz der schlechten Witterungsverhältnisse Kampfhubschrauber ein, um die Flucht der Terroristen zu begrenzen. Gleichzeitig flog die türkische Luftwaffe Ziele im Nordirak an und belegte nach bisherigen Angaben mehrere mutmaßliche Verstecke und Pfade mit Bomben und Raketen. Bei der Verfolgung der Terroristen durch eintreffende Einheiten in der Nähe des militärischen Stützpunkts, detonierte eine Antipersonenmine, die weitere 2 Soldaten das leben kostete und 2 Soldaten schwer verletzte. Die verletzten Soldaten wurden zuerst in die Stadt Semdinli transportiert, um die Erstversorgung sicherzustellen. Mit Transporthubschraubern wurden Schwerverletzte nach Hakkari ausgeflogen.
In den frühen Morgenstunden weitete die türkische Armee ihre Operationen aus. Artilleriegeschosse belegten die Berghänge rund um die militärische Basis, Kampfeinheiten wurden mit Skorsky-Hubschraubern hinter der Grenze abgesetzt, die nur 15km. entfernt von der Militärbasis ist, um die Fluchtwege abzuschneiden. Kampfhubschrauber des Typs Cobra begleiteten die Einheiten und beschossen die Berghänge. Aufnahmen der Nachrichtenagentur DHA zeigen, wie mehrere Kampfhubschrauber die Berghänge beschießen und hinter der Grenze operieren.
Zur Zeit werden weitere Kampfverbände aus mehreren Provinzen an die Grenze verlegt, teilt die Tageszeitung MILLIYET mit. Schwere Panzerwagen, Panzer sowie Artilleriefahrzeuge und Militäreinheiten, darunter Bordo Bereliler (Sondereinsatzkräfte) bewegen sich in Richtung Grenze.

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