Madimak-Hotel ist rechtlich Staatseigentum

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Madimak-Hotel Sivas
17 Jahre nach dem verheerenden Brandanschlag in Sivas, ist das Madimak-Hotel in dem 37 Menschen starben, Staatseigentum geworden.
Der Brandanschlag von Sivas am 2. Juli 1993, bei dem 37 Menschen zumeißt mit alevitischem Hintergrund starben, löste bereits kurz danach Forderungen innerhalb der alevitischen Gemeinde in der Türkei aus, den Ort als Mahnmal zu erhalten. Der Eigentümer des Hotels jedoch vermietete die unteren Etagen an diverse Kaufleute, darunter Metzger und zum Schluß an einen Restaurantbetreiber. 
Der Versuch, das Gebäude aufzukaufen, scheiterte jedoch auch am Willen des Eigentümers, der für das Grundstück inmitten von Sivas einen Millionenbetrag forderte. Die Stadtverwaltung konnte und wollte die Summe nicht aufbringen und das Staatsministerium lies sich aufgrund der Zusagen an die alevitische Gemeinschaft auf einen jahrelangen Verhandlungsmarathon ein. Die Eigentümer wechselten in der Zwischenzeit und damit stieg auch der Preis des Grundstücks. 2009 wollte der Grundstückeigentümer per Internetanzeige eine Summe von umgerechnet 8 Millionen EUR. Dieser Preis wurde auch in den Folgemonaten nicht herunter geschraubt.
Das Staatsministerium unter der Führung von Staatsminister Celik setzte sich mit der Stadtverwaltung von Sivas zusammen und gab einen Schätzwert von 2,5 Millionen EUR an, auf die der Eigentümer jedoch nicht einging. Der Fall wurde vor ein Gericht gebracht, dem Eigentümer Zwangsenteignung angedroht und der festgesetzte Schätzwert in Aussicht gestellt. Heute gab das Staatsministerium an, dass das Gericht die Verstaatlichung angeordnet hat. Mit der Auszahlung des Schätzwertes, dass das Gericht noch festsetzen wird, soll das Grundstück in Staatseigentum übergehen. Innerhalb von drei Monaten wird nun das Gericht die Höhe der Entschädigung für den ehemaligen Grundstückseigentümer festsetzen. Sie fordern weiterhin die Summe von 8 Millionen EUR.. Für die Errichtung eines Mahnmals an der Stelle wo das Hotel steht, sollen weitere Gelder zur Verfügung gestellt werden, sagte Staatsminister Faruk Celik in einer Presseerklärung.
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