Gesuchte PKK-Terroristen verhaftet

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PKK-Terroristen

In Izmir wurde am gestrigen Tag eine PKK-Terroristen verhaftet, die aus Deutschland eingereist war.

Die türkischen Medien gehen davon aus, dass die Person anhand der im Vormonat in die Öffentlichkeit durchgesickerten Geheimdienstinformationen über gestohlene Pässe, während der Einreiseprozedur am Adnan-Menderes Flughafen, genauestens überprüft wurde. Die Polizei verhaftete die 46-jährige an Ort und Stelle, die mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Ihr wird vorgeworfen, der Terrororganisation DHKP-C anzugehören, die ein Ableger der PKK ist.

Zuvor hatte der “Focus” Ende April einen Artikel veröffentlicht, in dem es um etwa 5000 Pässe sowie etliche Dokumente und Dienstsiegel ging. Ein Informant des LKA in Berlin sagte, der türkische Inlands-Geheimdienst MIT habe eine Gruppe in Nordirak unterwandert und der BND sei in dieser Sache nach bekannt werden, aktiv geworden.

Dem Bericht zufolge, sollen im Juni 2009 die Berliner Ausländerbehörde und zwei weitere Bürgerämter ausgeraubt worden sein, in der mehr als 5000 Blanko-Exemplare von vorläufigen Reisepässen, Visa- und Aufenthalts-Erlaubnisse sowie Dienstsiegel und Stempel erbeutet wurden. Damals sei, heisst es, durch die Strafverfolger der Bundesnachrichtendienst (BND) eingeschaltet worden sein. Achtzig dieser Dokumente seien demnach bisher im “internationalen Reiseverkehr festgestellt” worden sein. Ein Deutscher türkischer Herkunft im Alter von 30 Jahren wurde inzwischen dem Bericht nach angeklagt.

Laut dem zitierten Bericht gingen Ermittler des LKA davon aus, dass die Dokumente irgendwie in den Untergrund des Nordirak gelangt sein könnten. Ein Informant des LKA habe berichtet, die Gruppe sei von der türkischen Inlandsspionage “Milli Istihbarat Teskilati” (MIT) unterwandert gewesen. Die türkischen Medien schlussfolgern, dass die MIT-Informationen zu der Verhaftung der Person in Izmir geführt hat, die mit einem deutschen Pass einreisen wollte.

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