Necla Kelek: Frauen mit Kopftuch senden Botschaft

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Teilnehmer der Islamkonferenz

Mit der Rede des Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière am 19. Januar zur Deutschen Islam Konferenz, hat sich die Debatte über Kopftuch, Islam und dergleichen erneut verschärft.

Bundesinnenminister de Maizière leitete mit der Rede die zweite Stufe der Islamkonferenz ein, in der es eher um theoretische Fragen wie Religionsunterricht, Gleichbehandlung von Mann und Frau sowie Jungen und Mädchen geht. Ein Tummelplatz für diejenigen, die sich darauf eingeschossen haben und ihre persönlichen Lebenserfahrungen auf die gesamte muslimische Gesellschaft überstülpen.

Wissen sie noch? Eine Necla Kelek die in ihrer Promotionsarbeit mit dem Titel "„Islam im Alltag" aus dem Jahr 2002, in Deutschland lebenden jungen Muslimen ein individualisiertes Verhältnis zur Religion attestierte, das sie befähige, die religiöse Praxis zu modifizieren und nach subjektiven Maßstäben ihrer Lebenssituation anzupassen. Davon ist nichts mehr übrig geblieben, nur der Wandel von einer nüchternen Beobachterin zur eisenharten Islamkritikerin schlechthin. Die Sporen konnte sich Necla Kelek mit der Promotionsarbeit nicht verdienen. Drei Jahre später legte sie eine vollkommen andere Sicht der Dinge mit dem Buch "Die fremde Braut" hin. Darin knetete Kelek ihre frühen Kindheits- und Jugenderinnerungen hinein, die durch den eigenen archaischen Vater geprägt wurden. Heute müssen wir uns mit der Verhaltensstörung auseinandersetzen, die uns dieser Vater eingebrockt hat. Alle Muslime zusammen versteht sich. Eine Herkules-Aufgabe, wenn man bedenkt, dass sie genau dem Klientel ins Profil passt, das sich mit dem Steckenpferd Islam sowieso "kritisch" beschäftigt.

In ihrer kompromisslosen Abrechnung mit dem Islam rechnet sie mit den Türken in Deutschland ab, hindert eine fruchtbare Entwicklung der Islamkonferenz und eckt überall an, wo das Wort Islam debattiert wird. Außerdem steht für Necla Kelek fest, dass die Integration gescheitert ist, merkt aber überhaupt nicht, dass sie das beste Beispiel ist, wie ein religiöse Praxis zu modifizieren und nach subjektiven Maßstäben der Lebenssituation angepasst wird. Gleichzeitig zieht sie über Importbräute her, die über arrangierte Eheanbahnungen nach Deutschland gelangten und stänkert über mehrheitlich glückliche Ehen, die bis auf einige Ausnahmen unglücklich enden. Einzelschicksale sind ihr Metier und daraus gewinnt sie den Antrieb für Rachefeldzüge gegen alles muslimische das ihrem Konzept, oder sollen wir sagen, dem Klientel entspricht.

Das Klientel hat sich Necla Kelek geradezu auserkoren. Mit ihrer Promotionsarbeit kam sie nicht weit. Mit ihrem nachfolgendem Buch aber schon und seitdem ist sie der Renner in Deutschland, wenn es um Islam, Kopftuch, Ehrenmord oder Integration geht. Necla Kelek hat es geschafft, in einem immer dünner gewordenem Betätigungsfeld einen Stammplatz neben weiteren gebürtigen Türkinnen wie Sibel Kekilli und Seyran Ates einzunehmen. Erhält sie doch den Zuspruch und die moralische Genugtuung, dem Vater endlich eins aus zu wischen, mit ihm abzurechnen und gleichzeitig sozial besser gestellt dazustehen. Das wäre ehrlich gesagt nicht unser Problem gewesen, hätte sie sich dabei nur auf sich bezogen. Leider müssen wir Türken, wir Muslime das ausbaden. "Du kommst net rein", diese Mentalitätsstimmung kann auch eine Kelek nicht von sich abstreifen.

Necla Kelek sieht Kopftuch-Frauen so, wie es das Klientel sehen will. Eine politische Litfaßsäule, auf der man beliebig und demonstrativ plakatieren kann. Zwar gibt sie den Frauen das Recht, das Kopftuch tragen zu dürfen, gleichzeitig warnt sie aber die Frauen, dass sie als leuchtende Beispiele der Unterdrückung in der deutschen Gesellschaft anecken. Vielleicht sagt sie das mal Alice Schwarzer, die das Minirock Salonfähig machte, in dem sie auch aneckte. Vielleicht wollen die Frauen das ja, immer mehr und immer vehementer. Sie modifizieren und richten sich wohl nach subjektiven Maßstäben den Lebenssituationen an. Im Grunde tun die Kopftuch-Frauen das, was Necla Kelek nicht will, zumindest nach eigenem Bekunden. Sie zieht über Importbräute her, die mit ihren Kopftüchern hinter Schwiegermüttern traben, ohne dabei die sozialen und familiären Beziehungen in Betracht zu ziehen. Noch zeigen junge Frauen und Männer gegenüber älteren Herrschaften den Respekt, dass in Deutschen Landen zu schwinden beginnt. In Bussen und Bahnen kann man ein Lied darüber singen. Das interessiert die Dame nicht. Sie zieht trotzdem Bilanz und erkennt darin eine unfreiwillige Lebenssituation, in der sich diese jungen Frauen befinden.

Schluss endlich müssen wir uns wohl damit abfinden, dass auch diese Deutsche Islamkonferenz in einem Scharmützel mit Kopftüchern, Ehrenmorden und Gewalt in der Ehe endet. Hat sich etwa alles gebessert in Deutschland, dass man sich der muslimischen Gesellschaft zuwendet und deren Probleme an den Pranger bringt? Sie Glauben doch nicht im ernst, dass da eine Debatte geführt wird? Wie viele Frauen in rein deutschen Familien werden geschlagen, getreten und ihrer Würde beraubt? Wie viele Importbräute landen aus dem fernen Osten in den deutschen Haushalten und wer spricht darüber? Und die letzte Frage lautet: wie viele dieser Morde an Frauen und Mädchen werden so behandelt, als wären es abscheuliche Morde? Jeder Mord ist zu viel aber eine Debatte darüber gibt es nicht. Stattdessen beschäftigen sich Kelek und Co. mit lebenden Beispielen, die Toten Frauen in Deutschen Landen haben keine Stimme.

Wenn es um kollektive Identität geht, der man alles überstülpen, sie Ausgrenzen und Marginalisieren kann, dann sind die Türken und besonders die Muslime ein Paradebeispiel. Eine ganze Bevölkerungsgruppe, eine Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht zu stellen, hilft zur Ethnisierung und Kulturalisierung in den Augen des Klientels bei und deshalb wird Kelek gefördert. Gerade die Islamkonferenz bietet den Selbstgerechten und Selbstgeschädigten eine Plattform, in der sie sich die Seele aus dem Leib schreien können. Ob nun hilfreich für die eigene Vergangenheitsbewältigung oder nur der eigenen Karriere dienlich, dass sei man dahin gestellt. Wer das Klientel ist, das wird nicht verraten. Ansonsten kommen diese auch noch aus den Löchern und plötzlich befindet sich Necla Kelek in einer Ideologie wieder, in der sie sich nie sehen wollte, zumindest nicht in ihrer besten Zeit als Islamkritikerin. Und zu guter Letzt: ein individualisiertes Verhältnis zum Islam muss nicht mit Selbstkritik angefacht werden. Die religiöse Praxis zu modifizieren und nach subjektiven Maßstäben in die Lebenssituation einzuarbeiten, darin sind die Muslime so wie die Juden inzwischen Weltmeister wenn es um Problembewältigung des Deutschen Landes geht, weil sie erst dann als Fremdkörper angesehen werden, in einem Europa das von Zeit zu Zeit geprägt ist von Anfeindungen und kollektiver Haftung. Die Juden viel früher und öfter als die Muslime und beide gehören einer monotheistischen abrahamitischen Religion an. Wo bleiben eigentlich die Christen?

Re: Necla Kelek: Frauen mit Kopftuch senden Botschaft

Bild von Nordmann

Ihr türkischen Männer habt ein schweres Identitätsproblem.Lest mal ein Buch von den Frauen über die Ihr so herzieht.Ach so... ich vergaß,ein türkischer Mann wüde niemals ein von einer Frau geschriebenes Buch lesen.Lieber ein bischen im Koran schmökern.

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