Der Whitaker-Report - Ein umstrittener Bericht

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One Way

Die Kunst, das Zeitgeschehen in der Türkei von 1915, im Einklang mit der eigenen Meinung und Einstellung zur Sache auf Papier zu bringen, wurde bis zur Perfektion ausgereizt.

Die inzestiösen Merkmale Dutzender Bücher, Online-Informationsseiten und sogenannten Institutionen wie die von der armenischen Diaspora in den USA installierten institutionellen Archive, die die Armenier-Frage behandeln und zum Schluss kommen, es habe sich Glas klar um einen Genozid gehandelt, kann anhand der Gemeinsamkeiten im Bezug auf viele Falschinformationen ersehen werden. Hier werfen wir einen Blick auf ein Dokument, dass als Beweis für die Anerkennung der UN hergehalten wird.

Was ist historische Aufarbeitung?
Eines der Hauptgründe, weshalb internationale Forschungsergebnisse anerkannt werden bzw. Anerkennung unter sich finden, sind die empirischen Methoden, mit dem ein Historiker die Geschichte umfassend darzustellen versucht. Eine weitere ist es, unangenehme Fremdergebnisse vergleichend in die Arbeit mit einzubeziehen, um Lücken oder Differenzen in der eigenen Erfassung und Darstellung aufzudecken. Dieser Abgleich, das Hinterfragen der eigenen Studie, das aufdecken eigener Forschungslücken bzw. differenzierten Ansichten anderer Historiker, führt schließlich dazu, das Historiker sich in einem Streitpunkt bzw. in der differenzierten Sicht näher kommen und so bestenfalls zu einer einhelligen Meinung gelangen. Das trifft in diesem Fall nicht zu.

Wer trifft eine allgemein gültige allumfassende Entscheidung, die eine historische Begebenheit für aufgeklärt, bewiesen sieht?
In der Debatte um eine historische Begebenheit fließen ständig neue Ergebnisse und Materialien ein. Verschollen gegoltene Manuskripte, neu hinzugekommene Schriften und Werke der damaligen Zeit, wie auch Archivbestände die erst spät der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, sind nur die eine Seite der Medaille. Die andere, die Auswertung derer und die Einbeziehung in die bestehende Forschung. Insofern gibt es keinen statischen Endwert, auf dem sich ein Historiker, woher er auch kommen möge, ausruhen kann.

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