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Tabura Zaroken Sehit Agit, so nennt sich das kurdische Kinder-Bataillon der PKK. 1994 gegründet, in drei Divisionen eingeteilt und geführt von fünf Kindern zwischen acht und 12 Jahren.
Sowohl Amnesty International als auch die UNO berichten weiterhin, dass 1998 bis heute bis zu 3000 Kinder in der PKK als Kindersoldaten missbraucht wurden und immer noch werden. Zehn Prozent der Kindersoldaten sind Mädchen, das jüngste Kind ist 7 Jahre alt.
1995 als der Kurdische Bruderkrieg im Nordirak tobte, kämpfte die PKK gegen Barzanis KDP (Demokratische Partei Kurdistans). Die PKK verlor in diesem Zeitraum Tausende ihrer Terroristen, darunter viele Jungen und Mädchen die als Kanonenfutter für die PKK ihr Leben ließen. Auch die KDP benutzte Kinder in diesem Konflikt.
Große Aufmerksamkeit in den Medien erweckte 1997 die Festnahme eines 14 jährigen Mädchens vom türkischen Militär während einer Operation im Mardin-Gebirge. Es handelte sich um eine syrische Kurdin.
Auch in Europa machte die PKK vor Rekrutierung von Kindern nicht halt. Ein Skandal der im Juni 1998 aufgedeckt wurde schockte die Schwedische Gesellschaft. Rädda Barnen (schwedisch für rettet die Kinder) eine schwedische Kinderhilfsorganisation deckte auf, dass ein kurdischer Verein unter dem Vorwand eines Sommercamps 14 Kinder in den Südosten der Türkei verschleppte, statt im Norden Schwedens Urlaub zu machen. Im August 1998 kehrten nur drei der 14 vermissten Kinder zurück. Aufklärung konnte erst betrieben werden als besorgte kurdische Eltern ihre Kinder bei der schwedischen Polizei als vermisst meldeten.
Auch in Frankreich blieben kurdische Kinder nicht verschont. Neben Geldeintreiberei mussten viele Familien ihre Kinder an die PKK abgeben. Larzac ein Camp in Südfrankreich wurde zur Schleusung der Kinder benutzt um die Kinder letztendlich im Iran an der türkischen Grenze mit Waffen vertraut zu machen.
Auch hier in Deutschland rekrutierte die PKK Kinder. Die Bielefelder Polizei berichtet, das neben Drogenschmuggel die Kinder dazu aufgefordert und getäuscht wurden politischen und kulturellen Unterricht zu besuchen meist ein paar Tage im Ausland z.B in Belgien oder den Niederlanden. Die Kinder waren alle unter 14 Jahre alt. Ein Mädchen, dass entführt wurde konnte von der Bielefelder Polizei gerettet werden. Zwei Kinder sind bis heute spurlos verschwunden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker deckte mehrere Entführungen von Kindern auf. Im März 1999 wurde in Köln ein 16 Jahre altes kurdisches Mädchen als vermisst gemeldet, nachdem Sie ein kurdisches Kulturhaus nicht mehr verließ und spurlos verschwand berichtet die GfbV.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet über tausende kurdische Familien die ihre Kinder vermissen. Aber auch über Familien, die ihre Kinder freiwillig an die PKK abgegeben hatten und dies auch feierten. So veröffentlichte die GfbV einen Bericht im März 1998 über eine PKK Feier, in der Familien geehrt wurden falls ihre Kinder bei Gefechten starben oder Sie in Gefechte geschickt wurden.
Der Focus berichtete über das 14 Jährige Mädchen Sevin Uca die in Celle lebte. Neben ihr verschwanden 5 weitere kurdische Mädchen. Die Eltern waren Ahnungslos. Niemand traute sich aus Angst vor Rache öffentlich zu protestieren. Erst ein anonymer Brief eines besorgten kurdischen Elternteils ließ die Polizei Celle ermitteln. Diese fand heraus das in dem Zeitraum 1993 bis 1998 über 85 Kinder allein in Celle verschwanden. 35 Sind bis heute immer noch verschwunden.
Die Rekrutierung geht bis heute weiter. Ein Fall im Jahre 2002 erschütterte wieder Celle. Als die 15 Jährige Vildan S. nicht mehr zur Schule kam. Schuld war ihr Vater Mehmet S. Der Mann war schon lange im Fadenkreuz der Polizei. Mehmet S. war nämlich ein führender PKK Funktionär und schickte seine Tochter in ein Ausbildungslager. Eine vermissten Anzeige der Familie wurde erst getätigt, als die Polizei gegen Mehmet S. ermittelte.
Auch die PJAK die Schwester Terrororganisation der PKK die gegen den Iran Terroranschläge verübt rekrutiert in Deutschland. So berichtet die TAZ im Jahre 2007 gemeinsam mit "Monitor" (ARD Sendung) darüber (siehe Link).
Der kurdische Konfliktforscher Ilhan Kizilhan bestätigt, dass seit den 90ern bis 2007 über 1800 Minderjährige PKK-Kinder verheizt wurden.
Der sogenannte Freiheitskampf der PKK ging schon immer zu Lasten der kurdischen Kinder. Entführt, verschleppt bleiben zerrüttete kurdische Familien zurück oder als Märtyrer-Geschenk an die PKK gaben und geben immer noch kurdische Familien ihre Kinder ab.
Die selbsternannte Volksvertretung die PKK scheint in ihrem sogenannten Freiheitskampf auch nicht vor den eigenen Kindern zurück zu schrecken.
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