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Nach dem es in Izmir und Canakkale zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gegen Sympathisanten der DTP und PKK gekommen ist, reißt die Welle der Gewalt nicht ab.
Diesmal geht die Gewalt aus dem Osten des Landes aus. In Diyarbakir wurde das Gebäude des Kreisverbandes der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) in der Kreisstadt Kayapinar sowie der Vereinssitz der "Şura Der" von Molotowcocktails getroffen. Es entstand nur Sachschaden an den Gebäuden und in einzelnen Räumen der Şura Der. Einer der Tatverdächtigen konnte festgenommen werden. Ihsan Arslan, Diyarbakir Abgeordneter der AKP sagte in einem Interview, dass dies ein Angriff gegen den Demokratisierungsprozess ist. Arslan erklärte, dass er die Jugendlichen die maßgeblich daran beteiligt waren, dafür nicht verantwortlich machen will, vielmehr diejenigen, die jene dazu anstiften, Parolen der PKK aufzusagen und Gebäude zu beschädigen. Man versuche gezielt den Demokratisierungsforschritt zu torpedieren.
Bereits am Freitag gab es im Südwesten der Türkei eine Molotow-Attacke auf eine Buchhandlung, ein Cafe sowie zwei Häuser. Die Polizei in Afyonkarahisar ermittelt zur Stunde in alle Richtungen. Auch in Mersin hatte es am gleichen Tag einen Brandanschlag auf die Postfiliale der PTT gegeben. Die Polizei konnte anhand von Zeugenbefragungen ermitteln, das fünf vermummte Personen den Anschlag ausgeführt haben. Der Polizei zufolge, sollen es sich um PKK-Sympathisanten handeln. Eine weitere Filiale der PTT (Postdirektion) wurde in Batman attackiert. Hier entstand nur geringer Sachschaden.
Die Schlagzeilen von heute Abend berichten über den Angriff einer 400-500 Personen umfassenden Gruppe gegen die Polizeidienststelle in Mersin. Der Anadolu Ajans zufolge, griff die Gruppe die Polizeidienststelle in Yeni Pazar um ca. 18.00 Uhr, einem Stadtbezirk in Mersin an. Die Polizisten des Reviers, sollen bedrängt worden sein, Schüsse seien gefallen. Die Gruppe habe sich nach eintreffen von weiteren Polizeieinheiten zerstreut. Zur Stunde werden weiträumig Straßensperren und Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei dem Angriff soll ein Gewalttäter verletzt worden sein. Es entstand Sachschaden am Gebäude des Polizeireviers sowie am benachbarten Gebäuden. Ein Verkaufsstand der Stadtverwaltung wurde völlig zerstört.
Zur aktuellen Stunde soll es in den Istanbuler Stadtteilen zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen PKK-Sympathisanten und der Polizei geben. Die Presse berichtet von etlichen Angriffen auf städtische Buslinien. Ein Bus der IETT wurde dabei in Brand gesetzt, Businsassen gezwungen auszusteigen. Die Polizei geht mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Gewalttäter vor.
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