Nach Brandanschlag Schadensbegutachtung

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Busanschlag Istanbul

Der Fall Serap der die Menschen in der Türkei bewegte, wurde von der Polizei aufgeklärt. Bei dem Brandanschlag auf ein Linienbus in Istanbul vom 8. November wurde die Schülerin schwer verletzt.

Es ereignete sich um 19.40 Uhr. Ein Molotowcocktail durchschlug die Fensterscheibe des Linienbusses zwischen Söğütlüçeşme und Zeytinburnu in Istanbul. Die Abiturientin Serap Eser konnte dem Molotowcocktail nicht ausweichen, erlitt dabei schwere Verbrennung an Gesicht und Gliedmaßen. Am Bus entstand erheblicher Sachschaden, zwei weitere Leichtverletzte konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden.

Jetzt hat die Polizei in Istanbul den Fall aufgelöst. Anhand von Videomaterial und Zeugenbefragungen wurden 7 Personen identifiziert, die diesen Anschlag begangen haben sollen. Die Antiterroreinheit der Istanbuler Polizei stürmte am 24. November die Wohnungen der Personen und nahm die Beschuldigten fest. Die Staatsanwaltschaft wirft Ihnen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und versuchten Mord vor. Den Angaben der Polizei zufolge, soll ein Videomaterial der Presse entscheidende Hinweise für die Aufklärung geliefert haben. Einer der Beschuldigten soll demnach kurz nach der Attacke auf den Bus, an den Tatort zurück gekommen und die Situation beobachtet haben. Dabei wurde der Beschuldigte H.A. von der Pressekamera erneut erfasst und konnte mit bestehenden anderen Videomaterialien abgeglichen werden.

Ersten Vernehmungsergebnissen zufolge, soll der Anschlag verübt worden sein, um die Freilassung des PKK-Führers Öcalan zu erwirken. Öcalan verbüßt auf der Insel Imrali eine lebenslange Haftstrafe. Die Order für den Brandanschlag sollen die Beschuldigten im Alter von 17 und 18 von der PKK-Jugendorganisation erhalten haben, so die Nachrichtenagentur CNN auf Berufung von Selbsterklärungen der Jugendlichen. Den Berichten zufolge, sollen die Angeklagten eine Amnestie gefordert haben, Ihre Tat würden Sie bereuen.

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