Alte Konjic-Brücke im neuem Glanz

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Nach mehr als 60 Jahren nach der Zerstörung durch die deutsche Wehrmacht, ist die historische Brücke über den Neretva-Fluss in Bosnien-Herzegowina wiedereröffnet worden.

In Konjic (Bosnien-Herzegowina) wurde die als nationale Kulturerbe geltende Brücke feierlich wiedereröffnet. Die von Sultan IV. Mehmet im Jahre 1682 erbaute Bogenbrücke, hatte man während des 2. Weltkrieges gesprengt.

Die Konjic-Brücke (türkisch Atlilar-Köprüsü) ist eines von 15 787 Kulturgütern, die während der osmanischen Ära in den Balkanländern errichtet wurden. Seit 2003 werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden im Balkan, kulturelle Bauwerke, begutachtet und restauriert. Die TIKA (Turkish International Cooperation and Development Agency) hatte in diesem Projekt, der Konjic-Brücke eine besondere Bedeutung beigemessen. Die Bogenbrücke mit mehr als 82m. Länge und 6 Bögen, wurde nach der Zerstörung 1955 lediglich mit einer Betonplatte versehen, widersprach dadurch aber dem ursprünglichem Aussehen.

Um die alte Brücke wieder in den Urzustand zurück zu versetzen, leitete man am 10. September 2007 mit einer feierlichen Grundsteinlegung, die Restaurierungsarbeit ein. Mit veranschlagten zwei Millionen EUR, wurde die Rekonstruktionsarbeit von einem türkischem Bauunternehmen durchgeführt.
 
Am vergangenem Dienstag konnte die Bogenbrücke mit einer Zeremonie der Stadt Konjic übergeben werden. Damit hat die TIKA eine weitere Brücke restauriert und dem bosnischem Staat übergeben. Bereits 2004 hatte man die Alte Brücke in Mostar restauriert. Die „Alte Brücke“ wurde im Bosnienkrieg am 9. November 1993 durch massiven Beschuss von kroatischer Seite zerstört. Rekonstruktionsarbeiten begannen 1996 und wurden mit der feierlichen Wiedereröffnung am 23. Juli 2004 abgeschlossen. Die Brücke und die Altstadt wurden deshalb am 15. Juli 2005 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. 

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